Kunstwelten rund ums Alte Göttinger Rathaus

Eine gut durchorganisierte Vernissage erlebten die Besucher der Ausstellung „Gedankenstriche“ in der Werke und Arrangements von Elise Florenty und Matthew Antezzo bis zum 09.05.2010 zu sehen sind. Bei Rotwein und Sekt gab es sehr unterschiedliche Kunst und kreative Arrangements zu erforschen. Der gebürtige US-Amerikaner Matthew Antezzo stellt das Thema Technik in seinen schöpferischen Mittelpunkt und weiss den Betrachter insbesondere durch seine pixelgenauen (z.B. „Think“) und fotorealistischen Darstellungen zu überzeugen. Die Fadenbilder des Künstlers hätten das Herz eines jeden Lehrers für textiles Gestalten höher schlagen lassen, während andere Werke gerade durch den minimalistischen Ansatz zu überzeugen wissen.

Elise Florenty verwandelt die geschichtsträchtigen Räume des Rathauses in eine audiovisuelle  Erlebniswelt mit wechselnder Farbgebung, interessant angeordneten Texttafeln und einer flashigen Videoinstallation. Wie so oft obliegt dem Besucher eine Interpreation der Anordnung. Beste Vorgehensweise scheint hier die Sinne zu öffnen und unvoreingenommen wirken lassen.
Eine insgesamt reizvolle und facettenreiche Ausstellung des Kunstverein Göttingen e.V., die durch viele integrierte Veranstaltungen auch für Kinder zu überzeugen weiß.

Zur gleichen Zeit in unmittelbarer Nähe fertigt eine weitere Künstlerin ohne kulturell hochkarätige Unterstützung Ihre filigranen und saisonalen Werke unter den neugierigen Blicken der Marktbesucher an. Christa Morgenstern eine Aquarellmalerin aus Renshausen bemalt in liebevoller Kleinarbeit Ostereier und schafft durch eine passende Motivauswahl Festschmuck der besonderen Art, sowie Lust auf das anstehende Frühjahrshighlight.

Schön das diese Stadt so ein vielfältiges Programm rund um das Thema Kunst und Kreativität zu bieten hat.