Aus der Illegalität aufs T-Shirt: Tragbare Street Art

Street Art oder auch Urban Art ist frech, in und nicht mehr nur bei jungen Leuten beliebt, sondern auch bei einer breiteren Großstadt-Bevölkerung. Der Grund: Street Art verkörpert ein urbanes Freiheitsgefühl und wird schon seit längerem als Kunst vermarktet, etwa auf Leinwand gebannt in Galerien oder auch in der Werbung. Nun entdecken immer mehr Macher aus der Szene die Mode für sich.In Deutschland gibt es inzwischen mehrere Geschäfte, die T-Shirts oder Pullover mit Designs in Street Art-Optik anbieten und verkaufen. Auf ein ähnliches Prinzip setzt Fatih Alasalvaroglu in Berlin mit seiner Marke „Urberlin“. Seit November bietet er den Bildern der Straße Platz auf T-Shirts. Für seine erste Kollektion – 8 verschiedene T-Shirts – hat er mit vier Berliner Künstlern zusammen gearbeitet, die besondere Urban Art-Motive für ihn entwickelt haben. Diese Künstler kennen die Szene und arbeiten auch unter szeneüblichen Spitznamen wie „Nema One“ oder „Stohead“. Allerdings wollen sich diese Künstler von der Illegalität der Straßenkunst streng abgrenzen. Sie lassen sich nur von der Straße inspirieren, verstehen sich aber als Künstler — und keinesfalls als Sprüher. Das Motto von Urberlin ist somit „Kunst tragen“.

Quelle: Deutsche Welle