HIGHFIELD Festival 2011: Neue Bandbestätigungen locken 25.000 Indie-Rock-Fans

Foo Fighters, Interpol, The National, Katzenjammer, Donots, No Use for A Name, Turbostaat und The Bouncing Souls sind bestätigt
Kaum einen Monat nach den ersten Bestätigungen für das Highfield Festival, das vom 19. bis 21. August am Störmthaler See stattfindet, ergänzen neben den fantastischen Foo Fighters sieben weitere namhafte Bands das Programm. Außer den schon bekannten Thirty Seconds To Mars, Seeed und Dropkick Murphys haben nun auch Interpol, The National, Katzenjammer, No Use for A Name, Turbostaat und The Bouncing Souls ihr Kommen zugesagt.

Die bisher bestätigten Bands:
Foo Fighters * Thirty Seconds To Mars * Seeed *
Dropkick Murphys * Interpol * The National * Katzenjammer * Donots * No Use for A Name * Turbostaat * The Bouncing Souls

Das Highfield, das sich in den letzten 13 Jahren zum größten Indie-Rock Festival Ostdeutschlands entwickelt hat, findet in diesem Jahr zum zweiten Mal auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See, nur wenige Kilometer von Leipzig und verkehrsgünstig an der A 38 gelegen, statt. Das Veranstaltungsgelände bietet komfortabel Platz für das Drei-Tages-Festival mit Live-Konzerten von nationalen und internationalen Acts. Ebenso ist für ausreichend Campingfläche gesorgt, um die 25.000 HIGHFIELD-Fans der vergangenen Jahre und mehr zu beherbergen.
Noch bis zum 07. März sind die letzten limitierten Wild Cards für das Highfield  Festival für 99 ,- € inkl. aller Gebühren erhältlich. Dann gehen die Frühbuchertickets für 110,- € inkl. aller Gebühren und 10,-€, Müllpfand in den Vorverkauf.
Tickets gibt es über www.highfield.de und www.eventim.de sowie telefonisch unter 0 180 5 -853 653 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.).

Besucher, die in einem Wohnmobil, Wohnwagen oder ähnlichem Gefährt anreisen, benötigen zur Zufahrt zum eigens reservierten WoMo-Parkplatz eine WoMo-Plakette. Diese gibt es ausschließlich online über die Festivalseite und beim telefonischen Kartenservice und sie kostet 20 Euro pro Fahrzeug.

Die Neuzugänge in alphabetischer Reihenfolge:

Donots
Die Donots stehen für eingehenden, hymnischen Punk mit poppigen und melancholischen Elementen. Seit 1993 ziehen die fünf Ibbenbürer ihr Ding durch und lassen sich von nichts und niemandem beirren. Davon zeugt auch der mittlerweile selbstverständliche Einsatz von Instrumenten wie Streicher, Schifferklavier, Tuba oder Mandoline.
Ehrlich, grundsympathisch und stets in bester Laune sind ihre Live-Shows stark auf die Einbeziehung des Publikums ausgerichtet.

Foo Fighters
Foo Fighters – eine dieser Bands die man nicht mehr vorzustellen braucht. Eine der Kapellen, die Pop-affine Hörer sowie Metalheads in seliger Eintracht zusammen kommen lässt. Diese Band ging einen langen Weg, lieferte konstant fantastische Alben ab und ist zu einem der größten Live Acts unserer Zeit geworden. Dabei fragt sich wohl jeder aufmerksame Dave Grohl-Fan: Wie macht der Mann das bloß? Hier mal mit den Queens Of The Stone Age auf Tour, dort mal ein Probot-Album mit seinen Idolen zusammengeschustert und schließlich noch schnell Them Crooked Vultures aus dem Boden gestampft. Eines scheint jedoch klar: alle Straßen führen zurück zu den Foo Fighters, und mit ebendiesen wird sich Herr Grohl sicherlich nicht lumpen lassen ein Live-Feuerwerk der Extraklasse auf dem Highfield Festival abzufeuern!

Interpol
Das lang erwartete vierte Album der New Yorker Interpol lässt die Band dunkle musikalische Landschaften erforschen, voller Tiefe und Intensität. Im Gegensatz zum 2007er „Our Love To Admire“ hat dieses selbstbetitelte Album einen roten Faden von sehr unterschiedlichen Songs die thematisch miteinander verbunden sind. Noch nie haben Interpol ein vergleichbar emotionales  oder Crescendo-gespicktes Werk produziert.
Zusammen mit den neuen Bandmitgliedern – hinter den Keyboards steht nun Brandon Curtis (Secret Machines), den Bass spielt David Pajo, der bereits mit Slint, Tortoise und Yeah Yeah Yeah’s musizierte – werden Interpol das Publikum live auf eine hypnotisch-bizarre und  unvergessliche Reise mitnehmen.

Katzenjammer
Katzenjammer arbeiten gerade am Nachfolgeralbum des folkloristischen Rock-Pop-Multiinstrumentalgesangsmonsters „Le Pop“. Was man sich bei den vier norwegischen Energiebündelchen gerne so ausmalt: ,Sie tanzen erst einmal expressiv ihre neuen Songs, springen durch brennende Mikrofonkabelringe, benutzen das Mischpult als Percussionsinstrument und erklären dem Mischer nebenbei, dass die Musik besser klingen würde, wenn man an jede freie Stelle des Raumes Wikingerhelme zur Schallverstärkung hängen würde, und treiben ihn so in den Wahnsinn. „Das Rock“ soll das neue Werk heißen und der Verzerrer und einige Effektgeräte halten Einzug im Katzenjammer-Universum. Das Album soll Ende März erscheinen und sicher ist, dass wieder alle Instrumente zum Einsatz kommen, von Kontrabassbalalaika über Trompete bis hin zur Keksdose. Wir freuen uns auf das garantierte Durchdrehen auf der Bühne und im Publikum.

No Use For A Name
No Use For A Name, die Punkrock-Band, die 1987 von Tony Sly (Gitarre und Gesang) und Rory Koff (Schlagzeug) in Sunnyvale, Kalifornien gegründet wurde, gehört noch immer zu den bekanntesten Bands des Skate Punk. No Use For A Name haben sich hartnäckig ihre Fangemeinde erspielt und können es offensichtlich nicht lassen, auch weiterhin an vorderster Front mitzumischen. Mit ‚The Feel Good Record Of The Year‘ haben sie 2008 ein Abbild ihrer bisherigen musikalischen Karriere geschaffen. Schnelle Punk-Songs, großartiges Songwriting und auch völlig Genre-untypische Musik fügen sich perfekt in den Hörfluss ein. Das Album wurde von Bill Stevenson und Jason Livermore im Blasting Room produziert. Die Band hat bereits mit dem Schreiben der Texte für ein neues Album begonnen, das 2011 erscheinen soll. Und das sie hoffentlich beim Highfield präsentieren.

The Bouncing Souls
The Bouncing Souls sind schon länger als Band unterwegs, als manche ihrer Fans auf dieser Welt. Die Band aus New Jersey, bekannt für ihre griffigen Punk- Hymnen, gehören nicht unbedingt zu den Lieblingen der Musikkritiker, aber das macht nichts, denn sie haben etwas Handfesteres: Die Jungs haben mit Tracks wie Sing Along Forever, Kate Is Great, or The Freaks, The Nerds, And The Romantics – um nur einige zu nennen – ein großes Arsenal an kraftvollen Rocksongs. Allen Songs gemeinsam ist, dass man beim Hören erahnen kann, was The Bouncing Souls zu so einem kulturellen Mysterium macht- nämlich ihre Liebe für geradlinige Liveauftritte und ihre Hingabe an die leidenschaftliche Fangemeinschaft, die vom Mittdreißiger „Profi“ bis zum 13-jährigen „Die Hard“ oft mehrere Generationen umfasst.

The National
Bei aller Unaufgeregtheit, die die ursprünglich aus Ohio stammende Band stets umgibt, hat sie es seit ihrem ersten Album aus 2001 doch geschafft, einen stets kaum greifbaren aber gewaltigen Hype zu verursachen. In der allgegenwärtigen Vorfreude auf ihr fünftes Album „High Violet“ zeichnet sich das Ausmaß dieser Entwicklung ab: Ihre erste bestätigte Club-Show in diesem Jahr in Berlin war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und in den Jahres-Polls 2010 waren sie regelmäßig topplaziert. The National übertreffen sich einmal mehr selbst. Die Platte lebt von der Verflechtung intelligent inszenierter Rhythmen mit den übrigen Arrangements, die neben dem typischen, sehr unmittelbaren Gitarrensound der Band auch Streicher, Blasinstrumente und das für den Band-Sound maßgebliche Piano umfassen. Letztlich ist es aber selbstverständlich auch einmal mehr Matt Berningers unverkennbarer, tiefer Bariton, der „High Violet“ zu einem typisch großartigen National-Werk macht.

Turbostaat
Mit einer Brücke vom US-Hardcore zur deutschen Punktradition arbeiten sich Turbostaat durch den gesamten Parcours alternativer Jugendzentren, besetzter Häuser und kleiner Clubs zwischen Österreich und Helsinki bis hin zu den großen Festivals. Dies machen die fünf Flensburger schon seit 1999 in derselben Besetzung – und das kommt an. Immer wieder zieht mit Turbostaat eine stürmische norddeutsche Brise durchs Land, die unter anderem auch die Herrschaften der Beatsteaks mit sich zog.

Quelle: www.highfield.de