Hohe Kunstpreise vereinheitlichen den Wohnraum

Über Kunst-Geschmack lässt sich nicht streiten – über Kunst-Preise dann doch

Die Blicke fallen auf ein wunderschönes Bild im Schaufenster der städtischen Galerie. „Das würde aber prima in unser Wohnzimmer passen!“, sind häufig fallende Worte wenn es um ein so edles Einrichtungselement geht. Der Wunsch schwindet bei der Betrachtung des dazugehörigen Preisschildes und die Begeisterung muss eiskalt der Ernüchertung weichen. Sparen auf das ersehnte Kunstwerk wird aufgrund der Langwierigkeit und durch die zwischenzeitliche Erfüllung anderer Sehnsüchte, über kurz und lang auch wieder eingestellt. Somit sind die Alternativen schnell ausgemacht: Der Kunstdruck aus dem Supermarkt oder das handgemalte Bild aus einer fernen Malfabrik schmücken das geliebte Wohnzimmer, und machen es zu einem von vielen.
Blickt man auf die häufig zu hohen Galeriepreise, könnte man zu dem Ergebnis kommen, daß Kunst zu einem Statusobjekt mutiert ist. Wenn ein Durchschnittsverdiener einen Monatslohn für ein Wandbehang-Unikat ausgeben muss, födert das lediglich die schon weitverbreitete Kunstverdrossenheit der Bevölkerung. Ein Zustand der zum Beispiel vom Kunstportal wandmode.de durchbrochen wird. Unter dem Motto „Echte Kunst für alle“ können moderne, handgefertigte Werke nach Wunsch und fester Preistabelle geordert werden. Hier tritt der Preis in den Hintergrund und die Kunst in den Vordergrund. Eine Reihenfolge die jedem gefallen muss, der schöne Dinge zu einem fairen Preis begehrt. Hoffentlich ein Wink in Richtung anderer Kunstschaffender und Galeristen, die mit Ihren Bildern zwar das Auge nicht aber die Kontenbewegungen begeistern.

Quelle: www.wandmode.de