STROKE – URBAN ART FAIR – Save the Date in 2012

Die URBAN ART FAIR – erklären kann man das nicht!

Mitte 2011 wurde Paul Cezanne’s „Kartenspieler“ für etwa 250 Millionen US Dollar an den Ölstaat Katar verkauft und markiert damit den höchsten Preis, der je für ein Kunstwerk bezahlt worden ist. „Der Kunstmarkt ist zur Spielwiese der Superreichen geworden“ konstatiert Marco Schwalbe (Kreativer Direktor der Urban Art Fair) und fügt hinzu „aber Kunstmarkt ist eben nicht gleich Kunstmarkt“.

Weil er es sich selbst nach fünf Jahren Galeriearbeit, nicht leisten konnte, seine Künstler auf einer der etablierten Kunstmessen zu präsentieren, gründete Schwalbe 2009 kurzerhand zusammen mit seinem Bruder, seine eigene Messe. Konsequent verfolgen die beiden seitdem das Ziel, mit äußerst geringen Teilnahmegebühren jungen internationalen Künstlern und Galerien die ersten Erfahrungen auf dem Kunstmarkt zu ermöglichen.

„Jeder Unternehmensberater hätte uns wohl von der URBAN ART FAIR abgeraten“ so Raiko Schwalbe „aber uns geht es eben nicht um klassische Unternehmensstrategien und den größtmöglichen Gewinn.“  Um dieser Idee eine noch größere Gewichtung zu geben fügt er hinzu: „In naher Zukunft möchten wir sogar komplett auf Teilnahmegebühren verzichten.“

Einen idealistischen und vor allem unbelasteten Blick auf junge urbane Kunstentwicklungen wollen die Brüder ermöglichen und lehnen Definitionen eher ab. Nach dem Erfolgsrezept der STROKE gefragt, antwortet Marco Schwalbe „Erklären kann man das nicht – man muss es erleben“ und formuliert damit ganz nebenbei die eigentliche Essenz der Urban Art Fair: Kunst ohne Berührungsängste und Erklärungszwänge – ganz nah am Puls unserer Zeit. Kunst für das 21. Jahrhundert eben.

URBAN ART FAIR
3. bis 6. Mai 2012
Praterinsel / München