Südsse-Camp: Das Urlaubs-Paradies inmitten der Lüneburger Heide

Die Weisheit „Das Gute liegt doch so nah!“ trifft genau ins Schwarze. Wir, als vierköpfige, südniedersächsische Familie verbringen das letzte Sommerwochenende im Südseecamp. Eine Oase inmitten eines Meers aus Heidekraut.

Die Anreise verläuft staufrei und nach ca. 2 Stunden werden die Kiefern und Birken am Straßenrand mehr und mehr. Ein klares Anzeichen dafür, dass wir uns in der wunderschönen Lünebruger Heide befinden. Die Blütezeit neigt sich zwar schon dem Ende, aber dennoch ist das Kraut immer wieder eine Augenweide. Erster Stop vor der Zieleinfahrt ist ein sogenanntes Diner. Eben genau eines dieser Retaurants, in denen man sich in die 50er Jahre der USA zurückversetzt fühlt. Die Kinder warten mehr oder minder gedulgig auf ihre Burger und werden mit einem 250g Brötchen inkl. reichlichem Belag mehr als belohnt – einfach ein tolles Ambiente und super leckeres Essen.

Dann ist es endlich kurz vor drei und wir können uns in Richtung Südseecamp aufmachen. Eine vorher zugesandte Chipkarte öffnet uns Punkt drei die Tore zum Urlaubsparadies für Camper und Liebhaber von Schwedenhäuschen.

Schnell noch ein Zweisitzer-Kettcar für die Kleinen ausgeliehen und dann ins sogenannte Sommarby, ein kleines Dorf samt Kneipe und Rathaus im Stil eines Astrid Lindgren Films. Unser Haus strahlt gelb und die Inneneinrichtung kommt urgemütlich daher. „Hier könnte ich es länger aushalten“, tönt der Sohn und alle schließen sich begeisert an. Das Gepäck verstaut geht es gleich ins Badeparadies des Camps. Hier fühlt man sich wirklich wie in der Südsee. Unter Palmen, Bananenbäumen, eine Rutschpartie durch den Wildwasser-Kanal und einer klasse Atmosphäre kann man locker den ganzen Tag verbringen. Am nächsten Tag geht auf Entdeckertour. Jede Menge sehr gepflegter Spielplätze, Kinderanimation, Reiterhof und Kletterpark lassen die Zeit wie im Fluge vergehen. Was auffällt ist die Sauberkeit der Anlagen und die einmalige Lage des Südsees mit seinem breiten Sandstrand. „Das wäre auch mal was für den Sommerurlaub“, denken wir uns und schlendern zum Abschlussessen ins Restaurant „Bootsmann“. Das Südsse-Camp mit seinen 4 Sternen hat für uns längst den Fünften verdient. Wir kommen wieder und werden uns das nächste Mal mit einem täglichen Bericht aus dem Camp melden. So nun schnell wieder die Perle in Wietzendorf gebucht, denn „wer zu spät kommt, den…!“