Open-Flair beschenkt Fans mit klasse Neuzugängen

Weiter geht’s mit den vorweihnachtlichen Bestätigungswochen des Open-Flairs!

CHUCK RAGAN
Es gibt nicht wenige Kenner, die Hot Water Music für eine der aufregendsten Post-Hardcore-Formationen aller Zeiten halten. Und auch ihr Sänger und Gitarrist Chuck Ragan nutzt die Bandpausen immer wieder, um großartige Solosongs herauszubringen und damit durch die Welt zu touren. Mittlerweile sind sechs Live- und 6 Studioalben entstanden. Über das jüngste Werk heißt es auf In-your-face.de: „Fans von Bluegrass-, Folk- oder Singer- und Songwriter-Veröffentlichungen werden an dem vielschichtigen ,Covering Ground‘ nicht vorbeikommen.“

SONDASCHULE
Fünfmal haben sie bereits auf dem Open Flair gespielt – davon im vorigen Jahr kurzerhand und ungeplant gleich zweimal! Die Stimmung, die sich dabei jedes Mal zwischen Band und Publikum hochschaukelt, ist schlichtweg sensationell. Nach dem 2008er Studiowerk mit dem bezeichnenden Titel „Volle Kanne“ sowie dem 2010er Nachfolger „Von A bis B“ ist unlängst das neue Album „Lass es uns tun“ erschienen. Die sympathische Band vereint treibende Rhythmen mit famosem Blechgebläse und zählt insbesondere live längst zu den besten Ska-Punk-Acts weit und breit.

OHRBOOTEN
„Von Bob Marley bis Slipknot steckt quasi alles im Gyp Hop“, machen sich die Ohrbooten selbst einen Reim auf ihren vielfältigen Sound. „Ein unerhörter Großstadtsound, eine Mischung aus teergetränkten Melodien, Falafel-Beats und filmreifen Texten, Synthie und Romantik“, so beschrieben es die Berliner in ihrem Pressetext. Dass sie auch und insbesondere live ausgesprochen mitreißend sind, haben die Ohrbooten bereits 2008 und 2009 auf dem Open Flair bewiesen. Derzeit sind sie im Studio, um drei Jahre nach „Gyp Hop“ ein neues Album in die Spuren zu bringen!

INSERT COIN
Sie haben bereits Shows für prominente Genrekollegen wie No Use For A Name oder Anti-Flag eröffnet und im vergangenen Sommer mit „The Fight“ einen großartigen Vorabgruß von ihrem 2013er Album „Heads Or Tails“ veröffentlicht. Hoch melodisch und herrlich treibend in Songwriting und Sound lassen sie die kalifornische Punkrocksonne aufgehen, bis man feststellt: Insert Coin kommen nicht von der amerikanischen Westküste, sondern aus dem nördlichen Ruhrgebiet. Wir sind uns sicher, dass wir von Insert Coin noch viel hören werden!

ESKIMO CALLBOY
Die sechs Mittzwanziger bezeichnen ihren Sound als tanzbaren Porno-Metal mit einer Prise psychedelischem Glam-Rock und sagen zu recht: „Das kommt an, macht an und eckt an.“ Seit 2010 entwickeln Eskimo Callboy aus Castrop-Rauxel diesen Sound weiter, bleiben sich dabei aber hundertprozentig treu. Das Album „Bury Me In Vegas“ punktet mit brachialen Metal-Riffs, eingängigen Elektro-Spielereien und hymnischen Refrains. „Durch die Elektro-Elemente in unserem Sound ergibt sich eine tanzbare Mischung“, so die Band. „Das ist uns sehr wichtig, denn unsere Musik soll gute Laune machen.“

DANKO JONES
Seit „Born A Lion“ (2002) und „We Sweat Blood“ (2003) haben sich Danko Jones mit ihrem kraftstrotzenden Rock weltweit einen hervorragenden Ruf erspielt. So hervorragend, dass ihnen nicht nur immer mehr glühende Fans, sondern auch Weltstars zufliegen. In dem Video zur 2010er Single „Full Of Regret“ wirken unter anderem Schauspieler Elijah Wood und Motörhead-Frontmann Lemmy Kilmister mit. Das neue Album „Rock And Roll Is Black And Blue“ beschreibt das Guitar Magazin als „die stärkste AC/DC-Powerhouse-Punk-Injektion, die Danko Jones bis dato veröffentlicht hat“. Und laut Rock Hard gibt es darauf „keinen Ton, keinen Akkord zu viel. Danko Jones spielen effektiv, damit auch bloß kein Druck verloren geht.“. 2011 gab es übrigens einen bemerkenswerten Besetzungswechsel an der Schlagzeugposition. Neu dabei ist Adam „Atom“ Willard, der auf Weezers „Green Album“ als Drum God bezeichnet wird und zuvor unter anderem bei Angels & Airwaves, The Offspring und Social Distortion aktiv war.

FEAR FACTORY
Diesen Namen lassen sich Freunde metallischer Klänge auf der Zunge zergehen: Fear Factory – gegründet 1990, vor zehn Jahren kurzzeitig aufgelöst und grandios neugestartet, allein in den Vereinigten Staaten über eine Million verkaufte Tonträger und auch mit dem 2012er Werk „The Industrialist“ sowohl in den deutschen als auch in den US-Top-40. Das um die Gründungsmitglieder Burton C. Bell und Dino Cazares neu formierte kalifornische Kraftpaket ist bestens in Schuss, wie auf Laut.de bestätigt wird: „Musikalisch war es immer die Riffmaschine Cazares, die den Ton angegeben hat und dass Burton sowohl als Shouter als auch als Sänger Großartiges zu leisten vermag, wissen Fans auch nicht erst seit gestern. Und das Gespann funktioniert nach wie vor tadellos.“ Wir freuen uns auf einen Metal-Top-Act, der Euch mit alten Krachern und neuen Volltreffern begeistern wird!

DONOTS
Seit der Trennung von ihrer alten Plattenfirma sowie der Gründung ihres eigenen Labels geht es mit den Donots konstant bergauf. Nach „Coma Chameleon“ (2008) feierten sie 2010 mit „The Long Way Home“ den Einstieg in die Top 25 der deutschen Albumcharts, wurden von Green Day als Special Guests auf deren Deutschlandtermine eingeladen und legten insgesamt ihr bis dahin erfolgreichstes Live-Jahr hin. Welche Anziehungskraft die Donots mittlerweile ausüben, zeigte sich auch zu ihrem Tourfinale 2011, als sie in Münster vor über 4000 Besuchern spielten. Und ein Ende des Aufwindes ist nicht in Sicht. Ihr aktuelles Album „Waking The Dogs“ knackte mit Platz 6 der deutschen Charts eine weitere Bandbestmarke und wir freuen uns sehr, die Donots nach ihrer US-Tour mit Flogging Molly in Eschwege zu begrüßen. Denn ihre famosen Bühnenqualitäten und Live-Kracher wie „Calling“ oder „We’re Not Gonna Take It“ sind schlichtweg eine Wucht!

MONTREAL
Seit ihrer Gründung im Jahr 2004 haben Montreal stolze 17 europäische Länder bereist – auf eigene Achse oder gemeinsam mit Kollegen wie ZSK, Fall Out Boy, Samiam und Bloodhound Gang. Man könnte zudem erwähnen, dass sie auf MTV und VIVA zu sehen waren, dass sie hohe Positionen in den Alternative-Albumcharts erreicht haben und dass selbst in Moskau das Publikum ihre deutschen Texte lauthals mitsingt. Doch all das, so heißt es im Pressetext der Punkrocker, würden „die drei bescheidenen Hamburger sicher gar nicht gerne hören – dick auftragen gehört von Haus aus nicht zu ihren Tugenden“. Nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Malen nach Zahlen“ sind Montreal wieder fleißig auf Tour, im Februar im Paket mit Sondaschule und Das Pack. Im August zeigen Hirsch, Yonas und Max Power dann in Eschwege, wie mitreißend ihre Live-Shows sind.

POHLMANN
„Wer Pohlmann einmal live erlebt hat, weiß was passiert, wenn er die ersten Akkorde auf seiner Gitarre anschlägt, die ersten Zeilen singt und er mit seiner Band im Handumdrehen die ungeteilte Aufmerksamkeit des Publikums erreicht“, so der Pressetext über den Mann, der seit der Veröffentlichung des Albums „Zwischen Heimweh und Fernsucht“ (2006) mehr und mehr Zuspruch erfährt. Nach dem Charterfolg des Radiohits „Wenn jetzt Sommer wär“, Nominierungen für die 1LiveKrone, einem 5. Platz beim Bundesvision Song Contest 2007 sowie mehreren Tourneen folgte 2010 das Album „König der Straßen“, mit dem der Songwriter vier Wochen in Charts vertreten war. „Poppiger ist Pohlmann geworden, elektrischer, experimenteller“, heißt es dazu auf kulturnews.de. Und weiter. „Die Gitarre hat zwar auch mal Pause, Dreh- und Angelpunkt für den deutschen Songwriterpop aber bleiben die Melodien.“ 2013 ist Pohlmann mit neuem Album unterwegs!

THE EXCLUSIVE
Die fünf Mitglieder sind allesamt gerade einmal volljährig geworden, doch The Exclusive sind alles andere als grün hinter den Ohren. Frisch, jung und frei heraus klingen die Songs der Münchener, doch dabei erstaunlich reif und souverän. „Musikalisch orientieren sie sich stark an ihren Britrock-Vorbildern wie den Arctic Monkeys oder den Kaiser Chiefs“, hieß es auf der Jugendseite der Süddeutsche Zeitung. „Heraus kommen dabei tanzbare Gitarrensongs, deren Gesang zwischen der so typischen Kopfstimme und rhythmisch-treibenden Passagen changiert. Auch textlich und optisch werden die Stereotypen dieser Szene bedient: Lederjacken und weiße Hemden werden getragen, der Rock’n’Roll-Lifestyle bejubelt.“ Im Sommer 2012 ist das Album „Nachtmensch“ erschienen, über das die Band selbst schreibt: „Das Ziel war der komplett eigenständige Sound; die Bässe drücken schwerer denn je, die Gitarren sind poliert und Minimal Beats pulsieren hinter den deutschen Texten von Sänger Fabian Bottler.“