Dalis Erben wieder in Bayern: Historische Phantastenschau in Kelheim

Seit acht Jahren kommen sie nach Bayern. Das hat seine Gründe. Der kreative Künstlerkreis „Dalis Erben wurde im Juni 2004 in Lyon (F) gegründet. Am Anfang handelte es sich um ein einzigartiges kulturelles Unternehmen zur Feier des 100. Jahrestages der Geburt des genialen Surrealisten Salvador Dali. Im Rahmen der Gedenkausstellung „Hommage á Dali“ hatten zehn europäische Maler des Bereichs „Imaginär-Kunst“ am 18. Juni 2004 den „Appell von Lyon“ unterzeichnet. Das originelle Manifest umriss die Richtlinien einer offensiven Kampagne, deren Ziel klare Grundsätze verfolgt: Wiederherstellung und Verbreitung des Zaubers der phantastischen Malerei als kreative Reaktion gegen das kulturelle Vakuum der sogenannten „zeitgenössischen Kunst der Modernen.

Die Bewegung entschied sich spontan für die Benennung “Dalis Erben”. Angerer der Ältere gestaltete das Signum. Nach Anfangsschwierigkeiten in Frankreich entdeckte der strebsame Kulturkreis dann im Oktober 2005 in Bayern das gelobte Land. Angerer der Ältere, Künstler in Biburg und Architekt in München, hatte nach einem  peinlichen Misserfog der Gruppe in Paris kurzerhand neue verheissungsvolle Aussichten in Bayern ermittelt. Dank der produktiven Partnerschaft des Medienhauses Kastner konnte im Herbst 2005 im Deutschen Hopfenmuseum.Wolnzach eine erste Phantastenschau  zum Thema “Dalis Erben malen Europa” stattfinden. Der Erfolg dieser Veranstaltung fand später eine fruchtbare Verlängerung in 6 weiteren Ausstellungen in Bayern. Eggenfelden und Viechtach (im Bayerischen Wald) erinnern sich begeistert an die fabelhaften Ereignisse, welche sich zwischen 2008 und 2010 in ihren Mauern abgespielt haben.

“Dalis Erben” können heute auf die beachtliche Bilanz  von insgesamt  21 Ausstellungen in ganz Europa. zurückblicken.  Die Erfolge in Brüssel (2007), Barcelona (2009), Paris (2010 und Wien (2012) haben der Bewegung internationales Prestige verliehen. Doch Bayern bleibt der bevorzugte Raum unserer kulturellen Vorhaben. Der gute Ruf der “Dalis Erben” ist schliesslich bis nach Kelheim durchgedrungen. Nun veranstaltet die historische Stadt an der Donau im Jahr 2013 ein bedeutendes Ereignis :  die 150 Jahre der Errichtung der herrlichen Befreiungshalle auf dem  Michelsberg auf Geheiss des Bayernkönigs Ludwig I.  Die “Dalis Erben” wurden gebeten dem Ereignis einen grandiosen stilvollen Ausdruck zu geben. Seit einem Jahr entwickeln 6 massgebende Künstler des harten Kerns der Gruppe in ihren Ateliers fabelhafte Bilder zum Thema “Ludwig I. und die Befreiungshalle”. Die rege Kreativität von Angerer der Ältere (Bayern), Alain Bazard (Paris), Monika Fagan (England), Michael Maschka (Bayern) sowie Heide und Peter Proksch (Wien) zeugen von hohen künstlerischen Motivierungen, welche ein Ereignis von internationalem Ausmass in Aussicht stellen.

Die 200 Jahre der Geburt von Richard Wagner (22.05.1813) stellen einen weiteren Grund dar in Bayern  ein hochrangiges  Fest der edlen Mixtur Geschichte + Kunst zu verwirklichen. Wagner war der Lieblingsmusiker von Salvador Dali. Das glühende Gedenken  der Genialität dieser Giganten der europäischen Kultur und die kreativen Verdienste des königlichen Bauherrns der Befreiungshalle verpflichten uns in Kelheim eine Phantastenschau von Weltniveau anzubieten. Die zweckmässige Nutzung  des berühmten Dali-Waggons aus Perpignan als Publikumsmagnet wird tausende Kunstliebhaber nach Bayern ziehen. Das Event in Kelheim wird einmal mehr zu einer freudigen Erkenntnis führen : die phantastische Malerei ist der wahre Weg zur Wiederherstellung der Schöheit.

Ausstellung “Dalis Erben und die Befreiungshalle”, 17. April bis 30. November 2013 in der Galerie “Altes Sudhaus” in 93309 Kelheim, Emil-Ott-Str. 1