Amerika will Air Force One nicht an Plopsa verkaufen

130516_hpVergangene Woche bot Plopsa $50.000 für das amerikanische Präsidentenflugzeug. Plopsa stellt nun erstaunt fest, dass die Auktion frühzeitig geschlossen wurde und dass sich die Bedingungen geändert haben.

Plopsa bot $50.000 für die Air Force One, das ehemalige Flugzeug amerikanischer Präsidenten, das seit dem 15. Mai 2013 auf der Auktionssite der Amerikanischen Bundesagentur, zum Verkauf angeboten wurde. Die Air Force One sollte einen besonderen Platz im Holiday Park bekommen, dem deutschen Plopsa-Park. Erstaunt musste Plopsa nun feststellen, dass die Auktion frühzeitig geschlossen wurde und dass sich die Bedingungen geändert haben.

Plopsa sprach vorab mit der Verkaufsabteilung der Auktionsseite um ausreichend über die Auktionsbedingungen informiert zu sein. Somit wurde das Interesse an dem Kauf des Flugzeugs mehrmals verdeutlicht.

Um für die Air Force One bieten zu können, mussten interessierte Bieter vor dem 29. Mai 2013 (4 PM lokale Zeit in San Francisco) den Betrag von $50.000 an GSA Auctions, die amerikanische Auktionsseite, mittels Bargeld oder eines Schecks überweisen und alle Kontaktinformationen des Bieters angeben.

„Am 17. Mai 2013 überwies Plopsa einen Scheck von $50.000 an GSA Auctions um unser Gebot offiziell zu bestätigen“, erklärt Generaldirektor Steve Van den Kerkhof. „Heute stellen wir allerdings fest, dass die Auktion frühzeitig geschlossen wurde. Wir sind darüber nicht informiert worden. Die Bedingungen wurden ebenfalls geändert.“

Den neuen Bedingungen zufolge muss ein Bieter Einwohner der Vereinigten Staaten von Amerika sein. Auβerdem fällt das Flugzeug nun auch unter die amerikanische Gesetzgebung, die den Export und Import der Artikel und Dienste in Beziehung der Verteidigung in den Vereinigten Staaten von Amerika kontrolliert (International Traffic in Arms Regulations (ITAR)).

„Wir bedauern sehr, dass die Amerikaner uns ihre Air Force One offenbar nicht verkaufen wollen,“ so Steve Van den Kerkhof.