Rock am Ring 2013 – Teil I : Das andere nach Hause kommen

 IMG_0037Die Eifel und der Nürburg Ring laden wie jedes Jahr am ersten Juni Wochenende zu Rock am Ring ein. Auch in diesem Jahr folgen tausende musikbegeisterte Fans diesem Aufruf. Viele von den Besuchern sind Wiederholungstäter. Den für viele ist Rock am Ring mehr als nur ein Festival, auch für mich ist es so. Es ist mein 14. mal das ich bei Rock am Ring bin und nun auch das 2. mal das ich darüber auch berichten darf. Und ich möchte euch berichten, wie mein 14. mal so war am Ring.

Meine Anreise mit Bus und Bahn begann am Mittwoch. In Koblenz am Hauptbahnhof versammelten sich viele Festivalbesucher, um in den Shuttle Bus zum Nürburgring die letzte Etappe zu bewältigen. Im Bus hörte man schon, das einige Zeltplätze schon jetzt voll und geschlossen sind, so das einige nun schon umdenken mussten wo sie wohl dieses Jahr campen. Auf dem VIP/Presse Campingplatz hatte ich die Qual der Wahl, denn ich war dort der erste der sein Zelt aufbauen durfte. So ganz allein war zwar ein seltsames Gefühl, aber dennoch habe ich die ganze Zeit dort schon das Gefühl gehabt nach Hause zu kommen. Auch wenn ich zum ersten Mal so ganz allein gereist bin, ist man am Ring nie allein. Und schon am folgenden Tag begrüßt man schon die ersten bekannten Gesichter. Wie gesagt, es ist jedes Jahr ein „nach Hause kommen“ Und dieses Jahr wurde man am Ring mit strahlender Sonne empfangen, Urlaubsfeeling & Festivalfeeling pur.

Am Freitag beginnt nun auch das Festivalprogramm, also los zum Mediacenter und ab auf das Gelände. Ein sehr beeindruckender Blick über das noch fast leere Gelände, wo später fast 80 Tausend das Gelände füllen werden.

Musikalisch beginnt mein Festival mit Love & Death gefolgt von The Ghost Inside und Asking Alexandria auf der Alternastage, einer von 3 Bühnen. Bei weiterhin strahlender Sonne geht’s zur Centerstage, der Hauptbühne. Dort spielen die Newcomer Imagine Dragons und bringen dort die Menge vor der Hauptbühne zum rocken.

Für mich geht´s nun zur Pressekonferenz von Thirty Seconds To Mars. Einige Fans durften an der Presse Konferenz teilhaben und auch ihre Fragen stellen. Die Band war gut drauf und freuen sich auf den Auftritt. Sie fühlen sich richtig wohl in Deutschland und vor allem bei Rock am Ring. Ist ja auch nun der 3. Auftritt hier am Ring.

Nach der Pressekonferenz rockten auf der Centerstage Paramore mit ihrer Frontfrau HayleyWilliams. Anschließend durfte Cro bei seinem 2. Auftritt bei Rock am Ring auf der Centerstage die Menge in Stimmung bringen. Mit seinen Liedern und dem Hammer Wetter kam so richtig Summer Feeling auf.

Mit dem Shuttle Service direkt an die Alternastage, wo gerade Bullet For My Valentine die Menge richtig zum austoben bringt. Danach wieder zurück zur Centerstage wo Fettes Brot richtig Party macht, unglaublich schön die Menge von oben betrachten zu dürfen. Zeitgleich geht es auch vor der Alternastage richtig zur Sache, denn dort spielt gerade Limp Bizkit. Aber auch vor der Clubstage, der 3. Bühne, geht elektronisch ordentlich die Party ab! Denn dort lässt Moonbootica die Festivalbesucher zu so später Stunde die Tanzbeine schwingen. Die Musik fließt durch dich durch und man möchte einfach tanzen, ein schönes Gefühl. Bei 3 Bühnen hat man schon leider ziemlich oft die Qual der Wahl.

Die Headliner betreten die Bühnen, und der erste Tag neigt sich dem Ende, auch wenn jetzt schon Samstag ist. Auf der Centerstage spielen nun 30 Seconds To Mars mit einer unglaublichen Bühnenshow mit vielen Überraschungen. Akrobaten, riesen Luftballons , Feuerwerk, Konfetti Kanonen uvm. Bei Up In The Air, ihrer aktuellen neuen Single mit auf die Bühne. Korn rockten auch bei ihrem 7. Auftritt am Ring, den Ring so richtig auf der Alternastage. Auf der Clubstage ließ Fritz Kalkbrenner die Tanzbeine nochmals schwingen und zum Abschluss des ersten Tages kam es vor der Alternastage zum Late Night Special. Boys Noize haben die letzten harten Festivalbesucher zum abfeiern bewegt. Für mich geht´s mit den letzten Songs Richtung Haupteingang. Und in der Menge zieht es mich nach fast 15 Stunden auf dem Gelände zu meinem Zelt und meinem Schlafsack.

So das war der erste Teil vom nach Hause kommen am Ring, Teil II folgt…bis dahin rockige Grüße Mehmet

 

 

 

Unterhaltungsfaktor: