Der Countdown zur IBUg 2013 läuft

Screenshot_2Ende August startet in Zwickau die achte Auflage der Industriebrachenumgestaltung (kurz IBUg). Etwa 100 internationale Künstler verwandeln ab dem 23. August das ehemalige Zwickauer Eisenwerk mit Installationen, Graffiti und Wandmalereien, Illustrationen und multimedialen Projektionen in ein Gesamtkunstwerk. Die Ergebnisse werden anschließend bei einem Festival für urbane Kunst und Kultur präsentiert. Bereits am ersten Augustwochenende ist auf dem brachliegenden Festivalgelände ein Arbeitseinsatz geplant.

Zwickau – 25.07.2013

In vier Wochen startet in Zwickau die Industriebrachenumgestaltung (kurz IBUg) 2013. Was als kleines und inoffizielles Graffitimeeting in Meerane begann, hat sich seit 2006 zu einem Festival und Kunstprojekt von internationalem Renommee entwickelt – mit Künstlern aus der ganzen Welt, faszinierender Kunst und einer einzigartigen Atmosphäre. Zur achten Auflage der IBUg werden ab dem 23. August etwa 100 internationale Künstler u.a. aus Deutschland, Österreich, Frankreich, der Schweiz, Spanien, Argentinien und Weißrussland erwartet. Austragungsort ist in diesem Jahr das ehemalige Zwickauer Eisenwerk. Hier wurden bis in die 1990er Jahre u.a. Motorblöcke, Getriebegehäuse für Nutzfahrzeuge, Pumpen und Armaturen, Elekromotorengehäuse und Werkzeugmaschinen hergestellt. Die Kreativen werden das brachliegende Gelände nun während einer einwöchigen Kreativphase mit Installationen, Graffiti und Wandmalereien, Illustrationen und multimedialen Projektionen in ein Gesamtkunstwerk verwandeln. Mit dabei sind u.a. Chromeo und Koala (Schweiz), Lean Frizzera, Mati Quiroga, Clara Reichertz, El Marian und Milu Correch (alle Argentinien), benjAMIN und Valenciennes (Frankreich), Pinche (Spanien), Key Detail (Weißrussland), Loomit (München), Atem (Frankfurt/M), Quintessenz Creation (Berlin, Hannover) und Threehouse (Leipzig).

Arbeitseinsatz auf dem Festivalgelände

Die Vorbereitungen für die IBUg 2013 laufen bereits auf Hochtouren. Vom 2. bis 4. August planen die Macher beispielsweise einen Arbeitseinsatz im Zwickauer Eisenwerk. Dabei soll das Gelände für Künstler und Publikum bereit gemacht und ein Eingangsbereich gestaltet werden. Interessierte und engagierte Helfer sind dazu herzlich willkommen. Mitgebracht werden müssen neben einer eigenen Campingausrüstung und Arbeitsutensilien vor allem eigene Ideen. Für Essen, Trinken und gute Laune ist gesorgt.

Buntes Programm mit Führungen, Filmen, Vorträgen, einem Kunstmarkt, Ausstellungen und mehr

Vom 30. August bis zum 1. September präsentiert die IBUg dann ein Festival für urbane Kunst und Kultur, bei dem die Ergebnisse der kreativen Arbeit besichtigt werden können. Dazu gibt es Führungen durch das umgestaltete Eisenwerk, ein Kinoprogramm mit Dokumentationen der IBUg seit 2007 und Produktionen von IBUg-Künstlern, Vorträge u.a. mit dem Münchener Graffiti-Künstler LOOMIT, eine Diskussion zum Thema “Kunst und Kultur zur Wiederbelebung von Industriebrachen – Erfahrungen in Zwickau und Anregungen aus Europa”, einen Kunstmarkt mit Fotografien der letzten sieben Jahre IBUg, T-Shirts, Taschen, Postkarten und Kunstwerken sowie die traditionelle IBUg-Party zu sehen und zu erleben. Neu im Programm der IBUg sind in diesem Jahr eine IBUg-Lounge, ein Tanztheater und eine klassische Ausstellung unter dem Titel „IBArt“ mit Leinwänden und Exponaten.

Mehr Infos und das komplette Programm gibt es unter www.ibug-art.de