OF 2014 – neue Bestätigungen: CASPER, THE BIG SURPRISE, AUGUSTINES, REEL BIG FISH u.v.a.

OpenFlair01_ChristianSchirbortNach Seeed, Broilers, Ska-P, Jimmy Eat World, Steel Panther, Frank Turner & The Sleeping Souls, Boysetsfire, Enter Shikari, Madsen, LaBrassBanda, Anti-Flag, Lagwagon und vielen anderen kann das Orga-Team zwölf weitere Bands für das Open Flair 2014 bekannt geben.

CASPER
Für viele war sein Auftritt beim Open Flair 2013 einer der ganz großen Höhepunkte. Es war ein sensationeller Abschluss des Freitagabends, als über dem Hauptgelände eine riesige Konfettiwolke schwebte und der gesamte Platz in opulenten Klängen und grandiosem Licht schwelgte. Mit seiner fantastischen Band und einer umwerfend spektakulären Bühnenshow riss Casper selbst Rapskeptiker unweigerlich mit und schaukelte sich mit dem Publikum begeistert und begeisternd in einen wahren Konzertrausch. Was liegt also näher, als diesen überragenden Live-Act auch zum 30. Open Flair nach Eschwege einzuladen. Zumal Casper nach dem preisgekrönten Platinalbum „XOXO“ – jenem „Befreiungsschlag, der dem Sprechgesang neue Regionen erschließt, indem er altes Lagerdenken konsequent ignoriert“ (Die Zeit) – im Herbst vergangenen Jahres das neue und grandiose Werk „Hinterland“ herausgebracht hat. Ob im Studio oder auf der Bühne: Casper sprengt Genregrenzen und ist längst eine Klasse für sich!

THE BIG SURPRISE
Diesen Bandnamen hatte bis heute wohl niemand auf dem Zettel, doch das wird sich ändern. Denn The Big Surprise stehen für eine Rockshow, die euch garantiert große Momente, Begeisterungsstürme und Glücksgefühle bescheren wird. Die Songs, der Sound und die Ausstrahlung dieser Band gehören zum Authentischsten und Allerbesten, was die westliche Hemisphäre zu bieten hat. The Big Surprise sind damit der schlagkräftigste Beweis, dass es nicht mehr als eine klassische Rockbesetzung braucht, um auf ganzer Linie mitzureißen. Schlagzeug, Bass, Gitarre und Gesang, kombiniert mit großer Leidenschaft und unwiderstehlicher Spiellaune, dazu die Herzen am richtigen Fleck, so dass auch die aussagekräftigen Texte immer den richtigen Ton treffen – das macht diese ganz besondere Formation aus, die zum Flair passt wie die berühmte Faust auf’s Auge. Wir sind fest davon überzeugt, dass The Big Surprise euch mit ihren Qualitäten genau so umhauen werden wie uns. Lasst euch überraschen!

AUGUSTINES
Die erst 2010 in Brooklyn gegründete Band hat sich in wenigen Jahren zu einem viel beachteten Alternativrockphänomen entwickelt. Das noch unter dem Namen We Are Augustines veröffentlichte Album „Rise Ye Sunken Ships“ brachte dem Trio in den Vereinigten Staaten diverse TV-Auftritte unter anderem bei David Letterman und Jay Leno ein, derweil es in Deutschland erst als Support der Maccabees und im Herbst 2012 auf eigene Tour ging. Die Clubs waren in fast allen Städten ausverkauft und auch die Konzerttickets zu ihrer diesjährigen Deutschlandtour sind heiß begehrt. So musste etwa der Termin in Berlin bereits wegen großer Nachfrage in einen größeren Club verlegt werden. Und auch das starke und von der Kritik umschwärmte neue Album „Augustines“ (2014) lässt mit jedem der zwölf großartigen Songs erkennen, dass wir von dieser Band noch viel hören werden.

REEL BIG FISH
Hat hier jemand nach Ska-Punk gerufen? Ganz gewiss: Das beste Festivalpublikum der Welt erfreut sich in Eschwege zwar an den unterschiedlichsten Musikrichtungen, doch die Kombination aus Punkbrett, Offbeat und Bläsern treibt vielen Besuchern des Open Flair ein besonders breites Grinsen ins Gesicht. Mit Reel Big Fish aus dem kalifornischen Orange County beehrt uns eine Ska-Punk-Formation, die das Genre bereits seit über 20 Jahren mitprägt. Ausgerechnet mit dem Songtitel „Sell Out“ von dem Album „Turn The Radio Off“ (1996) landete die Band in den USA einen großen Radiohit und stieß damit vom Underground in den Mainstream. Aus jenen frühen Tagen sind zwar nur noch der Sänger und Gitarrist Aaron Barrett sowie der Posaunist Dan Regan dabei, doch der stetige Personalwechsel sorgt für anhaltende Frische in Sound und Bandgefüge, wie auch das 2012er Album „Candy Coated Fury“ belegt.

BOY HITS CAR
Boy Hits Car existieren bereits seit 1993 und konnten mit ihrem hoch energetischen, beeindruckenden Zusammenspiel unter anderem bereits auf Tourneen mit System Of A Down, Incubus und Papa Roach, sowie im Zuge von Deutschlandshows mit den Stone Temple Pilots und The Offspring punkten. Was die kalifornische Band selbst einst als Lovecore bezeichnete, entfesselte auf der Bühne eine faszinierende Kraft aus Melodik, Druck und Dynamik. Auch in Eschwege haben Boy Hits Car damit bereits 2008 und 2011 viele Freunde gefunden. „Das Open Flair war unglaublich gut. Das Publikum schien vollständig in der Musik aufzugehen und die Energie, die wir von den Zuschauern gespürt haben, war phänomenal“, schwärmte Sänger Craig in einem Interview mit In-your-face.de. 2014 stellt die Band nach „The Passage“ (2006) und „Stealing Fire“ (2011) ihr neues Album „All That Led Us Here“ vor.

LONG DISTANCE CALLING
Long Distance Calling aus Münster begannen vor acht Jahren als reine Instrumentalband und stießen auch ohne Gesang auf ausgesprochen gut gestimmte Resonanzen. Das 2011er Studiowerk „Long Distance Calling“ schaffte es auf Platz 36 der deutschen Charts und wurde von den Magazinen Visions und Focus zum Album der Woche gekürt, der Metal Hammer wählte es sogar zum besten Album des Jahres der Genres Post-Hardcore/Rock/Metal. 2012 stieß dann Martin „Marsen“ Fischer zum Quartett und der Metal Hammer machte in dem Sänger das fehlende Puzzlestück im Bandkosmos aus. Das Album „The Flood Inside“ (2013) erhielt die Höchstwertung und Fischer wurde attestiert, dass er es „bei seinen vokalen Auftritten tatsächlich schafft, den gleichbleibend komplex-proggigen Kompositionen musikalisch noch eine weitere Dimension zu verleihen, die in ganz großen und unerwartet eingängigen Rock-Hymnen resultiert“.

ANCHORS & HEARTS
An Antrieb mangelt es Anchors & Hearts ganz sicher nicht. Innerhalb einen Jahres legten sie erst die EP „Cast Off“ vor und dann das Debütalbum „Based On True Stories“ (2013) nach. Inhaltlich geht es der Band laut Pressetext in ihren Songs darum, Nischendenken abzulegen, Toleranz zu zeigen und „sich selbst zu hinterfragen, ob man wirklich noch offen und ehrlich durchs Leben läuft oder nur irgendwelchen Idealen hinterher rennt, um gerade ins Bild zu passen“. Bei allem Anspruch ziehen die Bremer mit ihrem leidenschaftlichen und temporeichen Melodic Hardcore aber auch unermüdlich und spaßorientiert über die Bühnen der Republik, um Freunde energischer Vocals, druckvoller Gitarrenriffs und treibender Drums glückselig ausrasten zu lassen. Und als wäre das nicht genug, arbeiten Achors & Hearts bereits fleißig an ihrem zweiten Album, das sie im Sommer beim Open Flair 2014 vorstellen wollen.

SEBEL
Der aus dem Ruhrgebiet stammende Singer/Songwriter Sebel ist ein wahrer Pott-Poet. Er erzählt ehrliche und unverschnörkelte Geschichten, die einen ganz besonderen realen Charme ausstrahlen. Irgendwo zwischen stillgelegten Zechen und ruhenden Industrieanlagen liegen die Inspirationen, die Sebel auf seine ganz eigene Art einfängt und für sein Publikum festhält. Getragen werden die Texte von einem Sound, der stark von den großen amerikanischen Storytellern der 60er und 70er geprägt ist: Akustikgitarren, Wurlitzer und Pianos, organische Drums, soulige Hammondklänge, Retro-Elektrogitarren und Streicher sind das Grundgerüst seines neu definierten Klangbildes. Nach dem 2012er Debütalbum „Wie Deutsch Kann Man Sein“ ist für 2014 die Veröffentlichung sowohl eine EP als auch eines neues Albums anvisiert. „Echt, handgemacht, mit scharfem Blick fürs Detail und mit viel musikalischem Herzblut“, so der Pressetext.

LA CONFIANZA
La Confianza sind keine Retro-Band. Und dennoch bringen sie jenen, die dabei waren, dieses Gefühl der 90er-Jahre zurück – die Energie, die Crossover und seinen Nachfolger Nu Metal in dessen Frühling auszeichnete. „Nicht die Fusion aus Rap und Rock selbst, einmal neu und dann berechenbar, sondern die erhebende Direktheit. Den Kick aus Groove, griffiger Aggression und handwerklich perfektem Punch. Die entwaffnende Offenheit. Die klaren Worte“, so der Pressetext der Bayern. Nach der selbst produzierten EP „Eingepfercht“ (2007) und dem Album „Epochenjäger“ (2009) setzen La Confianza mit der EP „Bewegung“ zum großen Sprung an. „Ihre Songs beginnen wie die besten Adrenalinspritzen von Linkin Park“, so die Info. „Knisternde Elektronik und die glimmende Glut verhallter Gitarrenlicks als Ruhe vor dem Sturm, der sich in Form einer wuchtigen Woge auftürmt, die einen nicht unter sich begräbt, sondern oben auf dem Wellenkamm mitreiten lässt.“

THE BABOON SHOW
Als die Band aus Stockholm im Januar 2013 das Album „Peoples’s Republic Of The Baboon Show Formerly Known As Sweden“ herausbrachte, befand ein Autor des Ox Fanzines: „Auch wenn The Baboon Show letztlich nichts anderes als Glamrock-infizierten Punkrock spielen, fällt es mir schwer, sie mit anderen Bands zu vergleichen. Irgendwie sind die vier Schweden einzigartig. Ihr herausragendes Markenzeichen ist – neben der mitreißenden Stimme von Sängerin Cecilia Boström – das Gespür für tolle Refrains, die hängenbleiben. Eine spannende und abwechslungsreiche Gitarrenarbeit sowie die tolle Produktion (…) runden die Platte ab.“ Nach einem Besetzungswechsel im vergangenen Sommer, anstelle von Lisa Bünger spielt nun Frida Ståhl den Bass, sind The Baboon Show mit dem brandneuen Album „Damnation“ unterwegs – im April gemeinsam mit Pascow auf Clubtour und im August beim Open Flair 2014.

SMILE AND BURN
Smile And Burn wurden von der Musikpresse schon das eine oder andere Mal mit Vergleichen zu den Beatsteaks bedacht und die sind wahrlich nicht all zu weit hergeholt. „Die fünf Berliner können ernst und lustig, die Schablone ist out, Selbstironie in“, stellt der Pressetext fest und fragt: „Ob die schwarzen Hemden auf der Bühne einer Business-Attitüde Vorschub leisten, wer der Typ ist, der im Video zu ,Thank You Ben‘ aufgedroschen wird und warum auf dem aktuellen Remix-Tape auf einmal ein Ska-Song ist? Das weiß die Band wahrscheinlich selber nicht so genau, aber gedreht, gekippt, gewendet: Der Name ist und bleibt seit fünf Jahren (…) Programm. Ging es darum nicht beim Punk?“ Smile And Burn paaren ihre druckvollen und melodischen Hymnen mit einem gewissen Drang, das musikalische Rad auch mal ein Stück weiterzudrehen, sowie einer Überladung an Spielwitz, der beim Open Flair 2014 sicher viele Freunde finden wird.

EAT THE GUN
Mit ihrem neuen Studiowerk haben Eat The Gun noch einmal einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. „Ich für mich kann sagen, dass ,Stripped To The Bone‘ genau das Album geworden ist, das ich immer schon machen wollte“, stellt Hendrik Wippermann fest. „Die Entscheidung, alle Songs auf der Akustikgitarre zu komponieren, zunächst Riffs und sämtlichen Schnickschnack außer Acht zu lassen und sich stattdessen auf Melodien und Texte zu konzentrieren, war offenbar goldrichtig“, so der Gitarrist, Sänger und Hauptsongwriter des Rocktrios. Der Ansatz zahlt sich aus, wie auch der Pressetext bestätigt: „Eat The Gun grooven wie die Hölle, feuern einen Ohrwurmrefrain nach dem nächsten aus der Hüfte und präsentieren zehn neue Songs, die den Zuhörer direkt frontal angreifen.“ Seit dem vergangenen Jahr sind die Münsteraner mit dem neuen Bassisten Peter Bergmüller unterwegs und wir freuen uns sehr, sie nach ihrem Auftritt beim Open Flair 2009 wieder in Eschwege zu begrüßen.

Open Flair 2014
6.-10.8.2014
Eschwege
www.open-flair.de