Rock ’N‘ Heim – Ein affenstarkes Stück Open Air

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Rock ’N‘ Heim – Tag 1

Morgens halb acht in Deutschland – während andere ihrem ersten knoppers entgegenfiebern, beladen wir mit dem ersten Kaffe bzw. Bier den Sprinter, verteilen uns auf die Autos und brechen auf nach Hockenheim. Die Autobahn ist leer und nach einigen Ehrenrunden haben auch die unorientiertesten endlich die Richtige Ausfahrt gefunden.

Morgens halb 9 in Rock’n’Heim – Sofa, Kühl- und Gefrierschrank tragen? Die 30 Euro für das Befahren des Campgrounds werden investiert und die Schlepperei überlassen wir den andern. Nach einem Aufbau im Nieselregen fängt es an zu schütten- zum Glück stehen die Pavillions schon!

Morgens halb 10 in Deutschland – Endlich werden Grill und Shisha angeworfen und die ersten Biere in den Campingstühlen gezischt. Das Essen muss leider nach hinten verschoben werden, da wir von Siegessicheren Nachbarn zur ersten Partie Flunkyball herausgefordert werden. Unsere Niederlage schieben wir einfach auf den Reisestress. Es wird nicht die letzte an diesem Wochenende sein!

Abends leert sich der Campingplatz, da gefühlte 100% der Festivalbevölkerung sich die Show von Billy Talent nicht entgehen lassen will. Nach einer kurzen Auftankpause im Camp geht es direkt mit Outkast und danach mit der After Show Party im Zelt bzw in unserem Pavillon weiter.

Fazit des ersten Tages: Airbourne und Parov Stelar verpasst – aber wie wir im Laufe des Wochenendes noch lernen werden: Der Wahre Rock N Roll findet sowieso hier im Camp statt.

Tag 2

Mit den wohlklingenden Tönen der Kassierer, Venga- oder auch Backstreetboys, die aus den Boxen unserer Nachbarn dröhnen sind wir ins Zelt gefallen, und sie wecken uns auch am Samstagmorgen.
Nach ein bisschen Aufpäppeln mit gegrillten Steakbrötchen, Bananen und Eisgekühlten Wodka-Wassermelonen sind wir wieder frisch und bereit für den nächsten Festivaltag. Die Sonne scheint, der Flunkyball flunkt, und ich freue mich auf mein persönliches Highlight: SONDASCHULE!
Auch wenn um halb 4 die meisten noch in ihren Campingstühlen hängen, feiern die Leute die da sind umso mehr. Unser Camp mutiert zum Taubenschlag und zwischen KoRn, Skrillex, Jan Delay, und Alligatoah trifft man sich zu einer Trinkpause unterm Pavillion öfter mal wieder. Und wenn es zu wenige sind, kommen die netten Nachbarn gerne zu Besuch. Irgendwann schlafen wir dann auch mal….

Tag 3

Der Tag startet mit einer gechillten Runde auf dem Festivalgelände. Bepackt mit den Festival – Tank Tops (sollte es auch mal auf anderen Festivals geben!), schicken Pall Mall Sonnenbrillen aus der Lounge, leckeren Frozen Strawberry-Wodka slushys und Falafeltaschen wird in der Sonne Cage the Elephant angehört. Danach verpassen wir Imagine Dragons, weil die Party mit unseren Nachbarn immer noch andauert. Um 18.00 Uhr starten wir durch zu Placebo, nach einer kurzen Cocktailpause geht es direkt weiter mit The Prodigy. PARTY! Danach win kleiner Sprint zu Deichkind, da diese sich leider überschneiden. Nur unsere Fahrer kommen vor Sonnenaufgang ins Bett…

Tag 4

Leuteeee! Abbauen! Obwohl es 7.00 Uhr ist geht der Abbau relativ schnell. Nachdem der Müllpfand abgegeben und ein Kaffee geholt ist, machen wir uns auf den Weg nach Hause. Die (wenn man nach 2 Jahren schon davon reden kann) traditionelle Polizeikontrolle an der Autobahnauffahrt Hockenheim möchte von einigen noch ein paar Körperflüssigkeiten einheimsen, in der aber nichts schlimmes gefunden wird. Wir dürfen weiter fahren und kommen nächstes Jahr auf jeden Fall wieder

Kontaktdaten:

L. Großheimann