9. Kunsttour Caputh



ktc_logo
Sa 29. und So 30. August 2015

Sa 05. und So 06. September 2015

jeweils von 12 bis 19 Uhr

Eintritt frei

CAPUTH – Die 9. Kunsttour Caputh, ein Spätsommer Highlight.

Ab dem 29. August beginnt wieder das Kunst-Event der Vielfalt. An zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden (29./30. August und 5./6. September) erwartet der malerische Ort an der Havel über 3000 kunstbegeisterte Besucher.


Die Kunsttour Caputh hat sich innerhalb der letzten Jahre zu einem ernst zu nehmenden Kunst-Event entwickelt. Zum neunten Mal in Folge erleben die Besucher eine Kunstvielfalt, die sich sehen lassen kann. An zwölf originellen Ausstellungsorten präsentieren 30 Künstler ihr Schaffen und stehen den Betrachtern gern persönlich Rede und Antwort. Die unkonventionelle Gastfreundschaft der Caputher, die zu diesem Ereignis ihre Ateliers und Privathäuser frei zugänglich machen, ist inzwischen legendär. Organisiert wird die Kunsttour durch das Kultur Forum Schwielowsee e.V., dessen Ziel es ist,  das Kulturleben rund um den Schwielowsee in ehrenamtlicher Tätigkeit zu pflegen und zu fördern.

„Komm nach Caputh, pfeif auf die Welt“
so sagte einst der berühmteste Einwohner Capuths, Albert Einstein. Ein Kunstevent der Vielfalt, welches im letzten Jahr über 3000 Besucher begeisterte: die Kunsttour Caputh. Der malerische Ort an der Havel ist bisher eher für sein Schloss, Einsteins Sommerhaus oder die historische Seilfähre bekannt und ist doch über Generationen hinweg und bis heute Wahlheimat vieler Künstler.
An zwei Wochenenden (29./30. August und 5./6. September) verwandelt sich der kleine Ort in eine Kunst- und Kulturlandschaft der besonderen Art.
Über 30 Künstler präsentieren an zwölf originellen Ausstellungsorten eine sehenswerte Kunstvielfalt. Hierfür öffnen die Caputher in offener und unkonventioneller Gastfreundschaft ihre Ateliers, Privathäusern und Höfe. Das Zusammenspiel aus Kunst, Architektur und Tanz beeinflusst maßgeblich das Geschehen und prägt so den besonderen Charakter dieses Kunst-Events. Das überraschend große Spektrum an Stilrichtungen und Interpretationen zeigt Wirkung. Viele Exponate, die in diesem Sommer in Caputh gezeigt werden, wurden bereits in Berlin, Florenz, Hamburg, Spanien, Italien, Mexiko und sogar in China ausgestellt.

Ausstellungsorte und ihre Künstler:

Gemeinschaftsausstellung im Schloss Caputh

Im Schloss Caputh, dem „Lustbau an der Havel“ des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg sind alle Künstler mit einem Werk vertreten, sodass jeder spüren kann, wo es ihn gleich hinzieht. Hier dreht sich alles um „Labiles“ – Kleinplastiken aus Holz – des Berliner Künstlers Joachim Noack. Die Besucher sind herzlich eingeladen, im Spiel mit Schwerkraft und Gleichgewicht selbst ein kleines Kunstwerk zu gestalten. Gleich daneben, die kleine Manuskriptur von Malou von Simson (Fotografin) und Barbara Tauber (Autorin). Die beiden Künstlerinnen geben im Rahmen ihrer Ausstellung „Geliebte Datsche“ einer schwindenden Kultur ein „Gesicht“. Eine Sammlung von Fotografien und Geschichten, die vom Leben der „Datschenbesitzer“ damals und heute erzählen. Sie wagen einen Blick über die Hecken und zeigen Überraschendes.
Im Gemeindehaus sind Malereien und Grafiken von Oda Schielicke und bizarre Werke aus ofengeformtem Glas von Sigrid Klammer zu entdecken. Berühmte Potsdamerin die eine, waschechte Berlinerin die andere. Ein Duo, welches am 6. September die Choreografin Nina Ihlenfeldt und ihre Schülerinnen zu der Tanzperformance „Fließende Spuren“ inspiriert.
 
Direkt am Templiner See

Die Kunstremise am Schloss ist seit Jahren ein Haus mit globalem Spektrum. Die aus Sambia stammende Hausherrin und Malerin Melanie Haape zeigt ihre eigenen, von den Farben Afrikas lebenden Bilder und hat gleich noch drei weitere Künstler in ihr Haus geladen. Zu sehen sind Skulpturen und Objekte von Steffen Brünner sowie Werke von Jutta Seelbach und Annette Messing.
Nebenan, ebenfalls direkt am Templiner See gelegen, elisabeth am see®, Brandenburgs einzige 5 Sterne Ferienwohnung. In den Räumen wurden vom Architekten und Hausherrn Jörg Becker bewusst Flächen für Kunst geschaffen. Eine Raumgestaltung, in der die Kunst im Mittelpunkt steht und eine entsprechende Ausstrahlung und Atmosphäre schafft. Bemerkenswert ist die Fotoausstellung „Detaillierte Holzimagination“ von Walter Wawra, der zuletzt in Perugia ausstellte.
 
Heimathaus, Hof und das Kino Resi

Dem Mundmaler Thomas Kahlau begegnet man im Heimathaus. Mit 15 Jahren durch einen Unfall gelähmt, hat Kahlau seinen Weg in der Malerei gefunden. Seine Bilder reisen in die ganze Welt, sogar zu einer Ausstellung nach Mexiko.
Die berühmten Holzskulpturen von Bodo Henke berühren die Herzen sofort: ausgestellt in einem wunderschönen gastfreundlichen Innenhof, erweitert durch die unterschiedlichsten Werke von Matthias Frohl. Die Emotionen der Besucher werden dort blitzschnell geweckt, ein Verweilen folgt fast zwangsläufig.
Das Kunsthaus Sans Titre in Potsdam sorgt immer wieder für Überraschungen. Dass Mikos Meininger zusammen mit Harald Reichelt das legendäre Kino Resi von Caputh mit Malerei und Skulpturen bespielt, ist ein Gewinn der diesjährigen Kunsttour. Ist doch der alte Vorführraum, der normalerweise Teil einer Privatwohnung ist, für sich genommen schon einen Besuch wert.
 
Rund ums legendäre „Caputher Gmünd“

Die naturalistischen Bleistiftzeichnungen von Ralf Wilhelm Schmidt, der erst seit 2009 zeichnet, freuen sich seit dem Tag der Eröffnung seines Ateliers nahe der Fähre größter Beliebtheit. Die Künstlerin Siegrid Müller-Holtz lädt in ihr wunderschön an der Havelpromenade gelegenes Atelier Pro Arte ein. Faszination Malerei, Faszination Fundstücke, Faszination Buchskulptur – das sind Müller-Holtz Themen in diesem Jahr. Im Ateliergarten präsentiert die Holzbildhauerin Astrid Motsch, Skulpturen in archaischer Vereinfachung und Haltung – in sich ruhend, träumend, vielleicht introvertiert, aber auch stark und stolz.
Vier weitere Künstler befinden sich im Atelier Bärbel Krause. Mareike Felsch verlässt ihr Atelier über den Dächern Berlins, um hier ihre Collagen zu zeigen. Christof Wegner präsentiert Fine Art Print, Fotografien mit ausgeprägter Tiefe und Räumlichkeit. Achim Funk überrascht mit skurrilen, surrealen Skulpturen und Objekten aus Ton und Zement. Frieder Meyer-Krahmer kommt aus der Bildhauerwerkstatt in Berlin-Wedding, um auf der Kunsttour seine Holzskulpturen zu präsentieren.
 
Überraschung am Berg

Last but not least wird am 30. August im Haus der Klänge auf einer Aquarellbühne „Jorinde und Joringel“ – ein musikalisches Figurenschattentheater für Kinder und Erwachsene aufgeführt. Zum ersten Mal auf der Kunsttour! An den anderen Tagen steht der Garten der Klänge all denen offen, die zusammen mit Jürgen Motog Musikinstrumente aus aller Welt erleben möchten.

Neben den vielseitigen Kunstexponaten bietet die Kunsttour Caputh ein spannendes Rahmenprogramm mit Kunstführungen, Verlosungen von Bootsfahrten, eine Kunstauktion und vieles mehr.

Einstein würde heute sicher sagen: „Komm nach Caputh, …“ in eine kleine besondere Welt der Kunst und Kultur.

 
Informationen im Internet:

www.kunsttour-caputh.de
https://www.facebook.com/KunsttourCaputh
https://twitter.com/KunsttourC
 
 
Anfahrt öffentliche Verkehrsmittel:

·      Regionalzug von Potsdam Hbf bis Caputh-Schwielowsee
·      Havelbus 607 ab Potsdam Hbf – www.havelbus.de
·      Schiff ab Potsdam „Lange Brücke“  http://www.schifffahrt-in-potsdam.de

Kontaktdaten:
Kontakt Projektleitung:

Kunsttour Caputh
 

Christina Faix

Mobil: 0176 – 613 99 413

E-Mail: info@kunsttour-caputh.de

Homepage: www.kunsttour-caputh.de


Firmenportrait:
KulturForum Schwielowsee e.V.
Veranstalter und Träger der Kunsttour Caputh ist das KulturForum Schwielowsee e.V., eine freie gemeinnützige Vereinigung von kulturinteressierten und vielfach auch Kultur praktizierenden Mitbürgern der Gemeinde Schwielowsee, die sich in ehrenamtlicher Tätigkeit die Pflege und Intensivierung des Kulturlebens rund um den Schwielowsee zum Ziel gesetzt haben.
http://www.kulturforum-schwielowsee.de/