Kunst am Auto: Friedhelm Meinaß macht alten Jaguar zu fahrendem Gemälde

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Rodgau, 9. Oktober 2015 – Seine charakteristischen Gemälde hängen in Ausstellungen und Firmengebäuden ebenso wie bei privaten Sammlern und Liebhabern, sie fanden den Weg ins Deutsche Historische Museum und erst kürzlich wurde das Triptychon „Skyline Frankfurt“ bei Sothebys in Amsterdam versteigert. Bei seinem neusten Werk ist es jedoch keine Leinwand, der der Künstler Friedhelm Meinaß seinen charakteristischen gestalterischen Stempel aus opulenten dreidimensionalen Farb-Kompositionen aufdrückt. Im Auftrag von Händler und Jaguar-Sammler Josef Finders erhält nun ein alter Jaguar Typ XJ 8 RHD ein individuelles Äußeres und wird zum „rollenden Meinaß“.

„Warhol, Penck, Rizzi oder auch Jeff Koons haben es schon getan. Das Umgestalten von Autos zu einem rollenden Kunstwerk ist natürlich keine ganz neue Idee“, räumt Friedhelm Meinaß ein. Es sei aber dennoch eine Idee, die ihn als großen Autoliebhaber sehr fasziniere. Meinaß fährt selbst Jaguar, einen silberfarbenen XJ 308, Baujahr 1997, und ist von der zeitlosen Eleganz, den die alten britischen Limousinen auf die Straße bringen, seit langem begeistert: „Da war die Freude natürlich groß, als Jupp Finders, einer der bedeutendsten Sammler alter Jaguare in Deutschland mich kürzlich Ansprach, ob ich als Künstler nicht eines seiner Fahrzeuge neu gestalten wolle. Ein kurzes Telefonat und wir waren uns einig.“

Der „Jaguar im Meinaß-Look“ wird nach seiner Fertigstellung auf verschiedenen Ausstellungen für Kunst- und Autoliebhaber zu sehen sein, erstmals auf der RODGAUer ART am 31.10. und 1.11. 2015.
Irgendwann sei dann auch ein Verkauf oder eine Versteigerung geplant, wobei ein Teil des Erlöses an eine wohltätige Organisation gespendet werde. „Nun steht das edle Fahrzeug aber erstmal bei mir und wird gerade für die Neugestaltung vorbereitet“, berichtet Friedhelm Meinaß voller Begeisterung für sein neues Projekt.

Wie genau das Kunstwerk später aussehen wird, verrät der Künstler indes noch nicht. „Natürlich habe ich schon eine genaue Vorstellung im Kopf. Und natürlich wird es bunt, kraftvoll und auffällig – ein typischer Meinaß eben.“ Man darf also gespannt sein. Über die besonderen Herausforderungen beim Thema CarArt lässt sich Meinaß hingegen schon aus. Denn auf ein Auto könne man natürlich nicht einfach mit Aquarell oder Ölfarbe malen wie auf eine Leinwand. Nach Absprache mit dem Lackhersteller kommen hier speziell verdickte, wasserbasierte Acryl-Lacke zum Einsatz, mit denen Friedhelm Meinass dann per Pinsel, Fingern und Holzspateln den Jaguar gekonnt in Szene setzen wird.

Weitere Informationen zum Künstler Friedhelm Meinaß unter:
www.meinass.com

Quelle und Pressefoto:
www.meinass.com/kunst-am-auto-friedhelm-meinass-macht-alten-jaguar-zu-fahrendem-gemaelde

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Firmenportrait:
Friedhelm Meinaß, geboren 1948 in Darmstadt, ist bildender Künstler und Maler. Er studierte nach dem Abitur Formgestaltung und Grafik an der Werkkunstschule Darmstadt, an der er nach der Umwandlung in die Hochschule für Design zum Professor berufen wurde. Die Lehrtätigkeit legte er nach dem Anschluss an die Fachhochschule nieder und arbeitet seitdem freiberuflich. Friedhelm Meinaß hat sich seit 1971 durch Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland auszeichnen können.

Neben der Zusammenarbeit mit verschiedenen Editionen und Galeristen (z.B. Partanen, Niemeier) und der Teilnahme an der Art Basel oder dem Düsseldorfer Kunstmarkt werden seine Arbeiten mittlerweile bevorzugt zur Ausgestaltung von Foyers und Bürogebäuden nachgefragt. Außerhalb dieser Tätigkeit als bildender Künstler arbeitete er z.B. als LP-Cover-Gestalter (Nina Hagen, Wolf Biermann, Albert Hammond, Bettina Wegner, The Clash, Joe Dassin, Billy Joel u.v.a.) sowie als Produktgestalter und Logoentwickler (Davidoff, Erdgas, Glenfiddich).