Bunt, bunter, Buntfärberei: Die ibug 2016 in Limbach-Oberfrohna

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Die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – geht in diesem Jahr in ihre elfte Runde. 2016 findet das Festival für urbane Kunst und Kultur in Limbach-Oberfrohna statt und verwandelt in der westsächsischen Kleinstadt nahe Chemnitz die verfallenen Hallen des ehemaligen VEB Buntfärberei in ein buntes Gesamtkunstwerk, dass vom 26. bis 28. August für Kunstfans zu bewundern ist.

Zur Kreativphase gestalten seit vergangenem Freitag rund 120 Künstler aus 17 Ländern das Areal mittels Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Müll und Multimedia. Neben zahlreichen bekannten Gesichtern wie Tasso (Meerane), Quintessenz (Berlin), Guido Zimmermann (Frankfurt), Kera (Berlin) oder Hifi (Dortmund) kommen auch 2016 frische Talente und Gäste aus der ganzen Welt nach Westsachsen. Mit dabei sind u.a. Messy Desk (Hong Kong), Uncle and Rainbo (China), Benuz und Said Dokins (Mexiko), Vera Primavera (Ecuador), Elmar Karla und Clara Reichertz (Argentinien), Megan Mosholder (USA), Key Detail und Yu-Baba (Weißrussland), Nootk (Russland), Dima Fatum (Ukraine), Morfai (Litauen), Kid Crayon (UK), Koctel (Spanien), Noon und Madame Moustache (Frankreich), Majilina (Italien), HNRX (Österreich), Taina (Schweiz) oder Sokar Uno (Berlin).

Das Ergebnis der kreativen Woche ist anschließend für ein Festivalwochenende zu sehen und erleben. Dazu gibt es ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen über das Gelände, bei denen wissenswerte Fakten und witzige Anekdoten rund um die Buntfärberei und die ibug zu hören sind. Das ibug-Kino zeigt in Kooperation mit ARTE Creative Rückblicke auf die letzten 10 Jahre ibug und Filme aus der Urban Art Szene wie „Urban Explorers“ von Mathias Bones, „Street Photography“ von Janette Beckman oder die Dokumentation über das Kunstprojekt „Spuren“ von Hendrik Beikirch. Außerdem stellt der Meeraner Künstler Tasso, Initiator der ibug, sein neues biographisches Buch „Am Ende fehlt doch immer was“ vor, auf einem Kunstmarkt können Werke der Künstler gekauft werden und am Freitag und Samstag öffnet ein Biergarten auf dem Festivalgelände, der mit kühlen Drinks und heißen Snacks für das leibliche Wohl und eine entspannte Atmosphäre sorgt.

Am Samstagabend (27. August) steigt ab 22 Uhr außerdem die traditionelle ibug-Party mit DJ’s und Livemusik zwischen Hip-Hop, Techno und Trash. Auf der Bühne und hinter den Plattentellern stehen u.a. Philipp Matalla (Kann / Leipzig), Gyrl (Slowereastside / Leipzig), Gazelle Horn (Lonesome Riders / Leipzig), Felde (Treibsand / Chemnitz) und Monkeyman (ibug / Chemnitz). Dazu treten beim „Paint Club“ einige Künstler mit Marker und Spraydose im Duell auf Zeit gegeneinander an.

Die ibug ist am Freitag, den 26. August von 15 bis 20 Uhr sowie am Samstag, den 27. August und Sonntag, den 28. August jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der ibug-Garten lädt am Freitagabend noch zum Verweilen ein. Die ibug-Party startet am Festivalsamstag um 22 Uhr.

Der Einlass zum Festivalgelände und die Kasse befinden sich an der Weststraße 52 in 09212 Limbach-Oberfrohna. Die Tagestickets kosten 7,- Euro bzw. 5,- Euro ermäßigt. Zur Party am Samstag geht’s für 7,- Euro rein. Festivaltickets für das ganze ibug-Wochenende gibt es für 12,- Euro bzw. 10,- Euro ermäßigt.

Weitere Informationen zur ibug gibt es online auf http://www.ibug-art.de

Kontaktdaten:
ibug 2016
c/o Kulturtragwerk Sachsen e.V.
Zietenstr. 2a
09130 Chemnitz

presse@ibug-art.de
www.ibug-art.de

Firmenportrait:
Die ibug ist ein urbanes Kunst- und Kulturprojekt im ländlichen Raum mit der Zielsetzung, urbane Kunst einem breitem Publikum näher zu bringen und als eigenständige Kunstformen zu etablieren. Die ibug stellt für die beteiligten Künstler ein einzigartiges Forum der künstlerischen Arbeit und der Präsentation ihres Schaffens dar.

Die Förderung von Kunst und Kultur – insbesondere der Urban Art – ist eines der wichtigsten Ziele der ibug. Neue Stile sollen in der freien künstlerischen Arbeit entwickelt und einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Zudem soll dem Verfall preisgegebenen industriellen Anlagen neues Leben eingehaucht und so das Bewusstsein der Bevölkerung für Kunst, Kultur und Architektur geschärft werden. Die ibug setzt in einer Region, die durch Arbeitslosigkeit, Überalterung und ein geringes kulturelles Angebot geprägt ist, beispielhafte Impulse.