Sein eigener Regisseur sein – Die Kunst der Selbstdarstellung 2.0

644160_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deAltbekanntes neu aufegelegt

Ich kenne das ja von meinem 12jährigen Sohn nur zu Genüge. Youtube spielt eine wesentliche Rolle im Leben der Kids von heute. Was für uns früher die Bravo ist heute dieser Mega-Kanal auf dem man prima Stund um Stund totschlagen kann mit Musikvideos, Game-Mitschnitten, Tierfilmchen und einer Unmenge von sich selbst darstellenden Protagonisten, die mal mehr, mal weniger professionell daherkommen. Aber eben genau das macht es aus: Der Authentizitäts-Faktor. Mein Sohn schaut seinen Youtube-Göttern zu wie sie die neuesten Spiele zocken, sich selbst zum Horst machen, einen auf den Latz kriegen oder andere spektaktulär „pranken“. Die Freizeitbeschäftigung einer Zielgruppe, die mittlerweile für alle Werber da draussen einen echten Millionen-Markt darstellt. Und warum auch nicht? Auch ich berteibe neben dem kunstmelder einen inhaltlich abweichenden Blog und Filme meine Gedanken zum Thema. Es gibt immer Mitstreiter, die das interessiert und der Mensch an sich ist ja von Natur aus mit einer ausreichenden Portion Neugier bestückt. Big Brother lässt grüssen.

Schaust Du noch oder filmst Du schon?

Es gibt für alles Abnehmer. Also, lasst Euch nicht abhalten, verfolgt Eure Interessen, lasst die Welt an Eurem Leben teilhaben oder lacht einfach mal wieder richtig über andere ab. Ich habe Euch ein Beispiel der Schauspielerin Laila Maria Witt (Verbotene Liebe) herausgesucht. Sie hat den nächsten Social Media Schritt gewagt und möchte mit ihren YouTube Videos, ihren Fans näher kommen und den zeigen, wie so ein Leben einer jungen Schauspielerin aussieht. Sie zeigt vieles aus der Welt des Filmes oder aber auch ihren täglichen Alltag. Im Ballettstudio, beim Gesangsunterricht oder auf den Independent British Film Award in London.

Einfach mal cool einem Profi beim privaten blödeln oder beim Leben zuzuschauen. So langsam verstehe ich meinen Spross. Wenn ich mehr Zeit hätte wäre Youtube ein prima Medium diese radikal zu minimieren.

Foto: Rainer Sturm  / pixelio.de

Dieser Artikel ist gesponsert aber deswegen nicht weniger lesenswert