Kasper König in der Draiflessen Collection, 18.01.2018, 19.30 Uhr

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Kasper König ist vielen noch als künstlerischer Leiter der Skulptur Projekte Münster 2017 präsent. Diese hat er 1977 auf Einladung von Klaus Bußmann, dem ehemaligen Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster, mitinitiiert. Er war unter anderem Professor für Kunst und Öffentlichkeit an der Kunstakademie in Düsseldorf und an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main, die er später als Rektor leitete. Mit zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland ermöglichte er neue Sichtweisen auf die Kunst. Kasper König ist mit der Kunst verbunden und hat die Kunst mit der Gesellschaft verbunden.

Was viele nicht wissen: Er wurde in Mettingen geboren. Eigentlich schon Grund genug, ihn in die Draiflessen Collection einzuladen. Vor allem aber möchten wir ihn „Dem Bild gegenüber“ stellen und mit ihm über die magischen Momente in der Kunst sprechen. Uns interessiert seine Meinung zu der aktuellen Ausstellung, welche Kunstwerke, -themen und -debatten ihn inspirieren, antreiben oder eher kalt lassen, und nicht zuletzt, was für ihn „Zeitgeist“ heißt.

Prof. Dr. h.c. Kasper König (* 1943):
Ausstellungsmacher, u. a. 1966 Claes Oldenburg und 1968 Andy Warhol im Moderna Museet Stockholm und 1981 Westkunst in den Kölner Messehallen. 1989-2000 Rektor Städelschule Frankfurt und Gründungsdirektor Portikus, von 2000-2012 Direktor Museum Ludwig, Köln. Kurator Manifesta 10 in St. Petersburg 2014, künstlerischer Leiter der Skulptur Projekte Münster 2017.

Eintritt: € 15
Anmeldung bis 15. Januar 2018

Kontaktdaten:
Draiflessen Collection
Georgstraße 18
49497 Mettingen
05452-91683500
info@draiflessen.com
www.draiflessen.com

Firmenportrait:
Die Draiflessen Collection wurde 2009 auf private Initiative der Unternehmerfamilie Brenninkmeijer gegründet. Das Kunstmuseum ist gemeinnützig und öffentlich zugänglich. Es präsentiert regelmäßig Ausstellungen zu gesellschaftlich relevanten Themen, die aus künstlerischer und wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet werden.
Jede Ausstellung wird durch ein umfangreiches Begleitprogramm sowie spezifische museumspädagogische Vermittlungsangebote und Workshops für Erwachsene, Kinder und Familien, Führungsformate für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie zum Beispiel für demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen, ergänzt.