Louise Rösler (1907-1993), Bilder und Blätter


Am 16. Juli 2019 eröffnet die Galerie Parterre Berlin die neue Ausstellung

Louise Rösler (1907-1993), Bilder und Blätter
Ausstellung vom 17.7. bis 15.9.2019

Ausstellungseröffnung am 16.7.2019, 20 Uhr
mit Thomas Kempas, Kunsthistoriker, Berlin ehemaliger Leiter des Hauses am Waldsee
und Kathleen Krenzlin, Leitung Galerie Parterre Berlin/Kunstsammlung Pankow

»Den humanitären Katastrophen ihrer Zeit – von denen sie persönlich auf das Schmerzhafteste betroffen war – hielt Louise Rösler ein Denken in positiven Kategorien des Sinnlichen unter allen Umständen entgegen. Sie wich der Welt nicht aus, sondern reflektierte deren visuellen und atmosphärischen Ansturm gleichsam in der Totale und ohne moralischen Deutungsimpuls.«
Katrin Arrieta im Arbeitsheft zur Ausstellung

LOUISE RÖSLER wurde 1907 als Tochter des Malers Waldemar Rösler und seiner Frau, der Malerin Oda Hardt-Rösler in Berlin geboren. Ihre ersten künstlerischen Unterricht erhielt sie 1923 an der privaten Kunstschule von Hans Hofmann in München. Von 1925 bis 1927 folgte ein Studium der Malerei an den Vereinigten Staatsschulen in Berlin bei Karl Hofer; ihre Studienkollegen waren Werner Laves, Ernst Wilhelm Nay, Kurt Roesch und Walther Kröhnke. Von 1928 bis 1930 hielt sich Louise Rösler in Paris auf, zusammen mit Walter Kröhnke bereiste sie Südfrankreich, Spanien und Italien. 1933 heirateten Louise Rösler und Walter Kröhnke und nahmen ihren Wohnsitz in Berlin. Walter Kröhnke wurde bei Kriegsausbruch zur Wehrmacht eingezogen und seit 1944 vermisst. 1940 wurde die Tochter Anka geboren, die 2004 das Museum Ateliershaus Rösler-Kröhnke in Kühlungsborn eröffnet hat. Bei der schweren Bombardierung Berlins 1943 verlor Louise Rösler Atelier und Wohnung und wurde nach Königstein/Taunus evakuiert. 1952/53 Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Neuen Rheinischen Sezession. Erst 1959 kehrte sie nach Berlin zurück und erhielt 1990 ein Ehrenstipendium des Berliner Senators für kulturelle Angelegenheiten.

Zur Ausstellung erscheint das Arbeitsheft XXIV der Galerie mit Beiträgen von Katrin Arrieta, Gabriele Himmelmann, Kathleen Krenzlin, Anke Matelowski und Ilka Voermann; 56 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Weitere Informationen sowie Abbildungen finden Sie auf unserer Webseite: http://galerieparterre.de/ausstellung.php?id=52

Veranstaltung während der Ausstellung:
Freitag, 6. September 2019, 20 Uhr
„March of the Women“
Konzert mit dem Ensemble KNM Berlin. Werke von Ursula Mamlok (1923–2016), Ethel Smyth (1858–1944), Ruth Schonthal (1924–2006) und Mayako Kubo (*1947). Seit über 20 Jahren realisieren die Galerie Parterre Berlin und das KNM Berlin eigens entwickelte Konzerte im Kontext der Ausstellungen. Dieses Konzert mit dem Streichquartett des KNM widmet sich Komponistinnen, Berlin und der Musik des 20. Jahrhunderts.

Kontaktdaten:
Galerie Parterre Berlin und Kunstsammlung Pankow
Danziger Straße 101, Haus 103
10405 Berlin
Mail: presseinfo@galerieparterre.de
www.galerieparterre.de

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