Auf der Suche nach dem Kuss der Musen

Auf der Suche nach Inspiration ist so manch ein Musiker schon absonderliche Wege gegangen. Manchmal kommen die Töne einfach so, oftmals auf Reisen, nach Begegnungen oder Träumen. Ein anderes Mal ist eine bestehende Melodie der Anfang einer Neuen und auch kann es sein, dass die Inspiration lange auf sich warten lässt. Man spricht im übertragenden Sinn auch oft von der Muse, die laut Lexikon eine Person ist, die einen anderen Menschen zu kreativen Leistungen anspornt oder inspiriert. Der Kuss der Muse als göttliche oder geniale Inspirationsquelle stammt aus der antiken Vorstellung, dass Ideen sich nicht von selbst entwickeln, sondern von Göttern (oder eben Musen) von Außen eingegeben werden. Wenn nun der Künstler so gar nicht geküsst werden will, dann stellt sie sich ein, die Kreativblockade aus der man nur schwerlich wieder herausfindet und die durchaus auch Existenzbedrohend sein kann. Im Netz findet man so einiges an Tipps wie man sich wieder fokussieren und inspirieren kann. Da ist die Rede von der digitalen Entgiftung. Der Digital Detox soll die Handfertigkeiten wieder fördern und zurück zu den Wurzeln führen. Man kann die Kreativität auch nicht erzwingen. Zeit lassen oder einfach etwas anderes tun um abzulenken heisst die Devise. Monotone Aufgaben helfen ebenfalls, denn sie machen den Kopf frei und empfänglich für die Musen. Scheitern sollte man in Kauf nehmen um die Kreativität herauszufordern. Zudem muss auf den Körper gehört werden, denn nur ein gesunder Geist ist auch wirklich frei. Vielen Künstlern hilft eine Stückelung der Aufgabe, bzw. des Projekts, denn eine Reihe kleiner Dinge die zusammen kommen kann am Ende was ganz Großes sein. Ein wenig Druck wird aber auch nicht als schädlich empfunden, um der sogenannten Prokrastination, also dem Aufschieben von Dingen einen Riegel vorzuschieben. Als letzter Punkt neben der Tatsache Mut zu haben wird oft die Suche nach neuen Inspirationsquellen aufgeführt. Gibt es Künstler, die man bewundert, Musiker deren Musik einen berührt? In diese Kerbe schlägt zum Beispiel der AURIO Musikverlag. Ein exquisiter Inspirationsservice für klassische Musizierende. Hier gibt es die Lieblingsmusik für das eigene Instrument, spielfertig aufbereitet in wunderschönen Notenausgaben. So hat es eine Ende mit der zeitaufwendige Werkrecherche und dem Warten auf den feuchten Schmatzer der griechischen Göttinnen. Ich als Verfasser dieser Zeilen habe meine Musikkarriere mit dem Klavierspiel begonnen und musste starr nach Noten spielen die mein gestrenger Lehrer mir vor die Nase gesetzt hat. Wäre die Musik eine andere gewesen hätte ich bestimmt mehr Begeisterung für dieses Instrument entwickeln können und wäre am Ende vielleicht nicht beim Bass gelandet. Aber so ist das mit den Musen, entweder sind sie da oder lassen sich einfach ein wenig mehr Zeit. In diesem Sinne: Immer schön kreativ bleiben da Draußen und die Möglichkeiten des Webs einfach nutzen!