Die Futureless Ausstellung präsentiert queer-feministische künstlerische Visionen der Zukunft

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Die Futureless-Gruppenausstellung mit Werken von 14 internationalen Künstler/Innen präsentiert visuelle Kunst, Performances und experimentelle Installationen, die zeigen, wie queere und feministische Zukunftsvisionen für unseren zunehmend ökologisch prekären Planeten aussehen könnten.

Ausgehend von ihren politischen Wurzeln, bieten queer-feministische Positionen herkömmlicherweise alternative Perspektiven, wie die Gesellschaft neugestaltet werden könnte. Das Verblassen des Fortschrittsglauben, jetzt, wo die negativen Auswirkungen der Menschheit auf die Erde immer deutlicher werden, lässt uns in einem visionslosen Zustand zurück. Solch ein Zustand mag sich zugleich leer und unheilvoll anfühlen, kann aber auch als vielversprechende Gelegenheit für Fantasie und Spekulation dienen. In dieser Leere werden queer-feministische Zukunftsvisionen zunehmend relevant und gewinnen an Prägnanz.

Die Futureless Gruppenausstellung baut auf die Tradition des “Queer/Feminist Futurism” auf, so wie sie in den Arbeiten von Künstler/innen wie Samuel R. Delany, William S. Burroughs, Octavia Butler, Lizzy Borden, Shu Lea Cheang, Juliana Huxtable und Rebecca Belmore formuliert wurde. Sie beschäftigt sich mit der zunehmende Prekarität der nationale und ökologischer Realitäten, sowie die Verschmelzung des privaten und öffentlichen Lebens. Außerdem wird ein Zusammenhang hergestellt zu Mythologie und Technologie; zwei Bereiche die sich zunehmend überschneiden.
Aus diesem Prozess münden Kunstwerken, Performances, Filmen, Workshops und Vorträgen, die während Futureless präsentiert werden: Verschiedene Universen, die einfallsreiche queer-feministische Zukunftsentwürfe enthalten, wobei Fiktion und Realität verschwimmen.

Kuratiert von Oliver Dougherty.

Ausstellung mit Arbeiten von:
Anna M. Szaflarski – Areej Huniti & Eliza Goldox – Fallon Mayanja – Heather Renée Russ – Joanne Newman – Maria Kulikovska with Uleg Vinnichenko – Maxine Puorro, Eddy Levin & Helah Cooper – Niya B – Zhen Guo – Zoë Marden

18. September – 10. Oktober 2020, Di – Sa 14:00 – 19:00 (Eintritt frei, RSVP erbeten)

SomoS, Kottbusser Damm 95, 1.0G, 10967, Berlin (U8 – Schönleinstraße)

Kontaktdaten:
somos@somos-arts.org

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