Die Kunst den Nachwuchs für das Lesen zu begeistern

Wenn man mal selbst darüber nachdenkt, was einem als Kind am meisten aus dem alten Kinderzimmer in Erinnerung geblieben ist, dann kommt gleich nach der Mini-Trix-Eisenbahn bei mir das Buch „Die Geschichte von Hans Apfelkern“. Ein Buch das mir erst meine Mutter immer vorgelesen hat und das ich selbst danach immer wieder zur Hand genommen habe um darin zu schmökern, oder einfach nur in den Bilder versunken bin. Dieses Gefühl ist nostalgischer Art und erwiesenermaßen eines der stärksten im Kosmos der Empfindungen. Ein jeder wird so ein Buch im Gedächtnis haben und niemals vergessen. Auch wenn ich meine zweijährige Tochter betrachte, steht das Anschauen von Büchern noch vor dem Konsum der bewegten Bilder. Such-Bücher stehen ganz oben auf der Liste und gehören zum abendlichen Ritual schon dazu. Auch meine ältere Tochter liest sehr gerne. Selbst mit Ihrer Legasthenie locken Bücher durch Ihre den Reiz ihrer Geschichten und Bildern schon sehr. Man kann sie eingemummelt im Bett genießen oder im Urlaub an einem Stück vernaschen. Bücher sind zum Glück immer noch sehr angesagt bei Kindern. Doch was wenn es nicht so ist? Bücher sind wichtig, sind Kunst, sind Lehrmaterial, aber vor allem Unterhaltung, soviel ist klar, aber nicht jedes Kind wird durch diese Argumente zum Bücherwurm. Vorlesen hilft auf jeden Fall diese Art von Medium dem Kind nahezubringen. Wichtig ist hierbei, dass es drei Alterskategorien gibt: Bücher ab 3, 5 und 7 Jahren. Man könnte auch Lesungen besuchen, bei denen meist der Autor selbst sein Werk vorstellt. Das ist spannend und macht Lust aus mehr. Am allerwichtigsten aber wie schon erwähnt der Leseort. Wenn das Kind entspannt ist, liest es sich am besten. Bei der Wahl der Bücher selbst sollte man unbedngt nach Interessengebieten gehen. Was mag das Kind, was sind seine Hobbys, was ist gerade in der Schule oder im Kindergarten angesagt? Fragen die dabei helfen das perfekte Thema für lesereiche Zeiten zu finden. Wenn man mich fragt, welche Bücher ich als Vater und auch Künstler noch empfehlen kann, dann ist es neben meiner Kindheitserinnerung vom Apfelbaum pflanzenden Hans, das Buch „Sommer mit Opa“, bei dem ein Opa im Bulli mit seinen Enkeln einen nicht ganz alltäglichen Urlaub verbringt und das Buch „Pit entdeckt die Erde„. Das Buch von Erika Ahorn und Christian Jakubowski ist schon ab 3 Jahre und erzählt die Geschichte von Pit, der auf einem öden Planeten lebt und sich auf die Suche nach einem besseren Ort macht. Das Buch ist druckfrisch und hat uns als Familie echten Spaß bereitet. Zuviel sei an dieser Stelle noch nicht erzählt, nur das eben manche Dinge nicht immer so sind wie sie scheinen. Aber egal was man als Elternteil für seine Kinder für Bücher auswählt, es ist und bleibt eines der schönsten Nebenbeschäftigungen der Welt auch für die diese nachwachsende Mobil-Device-Generation.