Orientierung im digitalen Musikzeitalter

Und zack, da steht bei uns so ein kleine Box, die auf Befehl alles Songs aus einem großen Musik-Streaming-Portal spielen kann. Ich weiß gar nicht genau wie uns das passieren konnte. Wir, die ihre CD-Sammlungen gehütet haben wie einst Gollum seinen verfluchten Ring. Wir, die jedem Relase entgegen gefiebert haben und dem Scheibenhändler unser Ersparets offenbart haben. Und dann diese Box, die alle Songs zu kennen scheint, jeden Radiosender auf Wunsch abspielt und mit der man sogar Hitlisten erstellen kann. Eine Revolution, die in unserem Wohnzimmer PLatz geschaffen hat. Keine Musikanlage mehr, die vollstaubt und deren Kabel irgendwo versteckt werden müssen. Kein Schrank der bis zum Bersten voll mit Silberlingen gestellt wurde. Platz für den Raum aber auch irgendwo ausgekehrte Gefühle. Solche, wie man Sie nur hatte, wenn man das enge Cellophan von der 12×12 cm Verpackung abzog, sich mit einer Schokolade auf Sofa verzog um das Booklet zu studieren. Die schöne neue Zeit, lässt nicht viel Platz für die schöne alte Zeit. Aber so ist das nun einmal. Videos schaut man nicht mehr bei Viva sondern gleich im Netz und das Booklet musste mit all seinen Informationen und Bildern endgültig weichen. Doch wie findet man sich zurecht. Welche Sender gibt es, welche Streamingdienste rocken und wo finde darüber hinaus gehende Informationen zur schönen, neuen, digitalen Welt? das Portal online-musik24.com hilft. Hier findet man reichlich Informationen zum Thema. Wer ziellos durch den digitalen Welten irrt, findet hier seinen Stadtplan. Regelmäßige Artikel und Links zu internationalen Trends runden das Portal gelungen ab. Auf jeden Fall einen Klick wert. Und doch lassen wir die CDs dort unten im Keller nicht ganz aus den Augen, denn irgendwann wird er kommen. Der Tag an dem dieser Tonträger sein Comeback feiern wird, wie die Schlaghosen der jungen Generation. Zumindest ist das meine, ganz nostalgische Hoffnung auf ein kleines bisschen „alte Welt“.