Ausstellungen

Maxim Wakultschik: Licht wird Materie – Große Solo-Show in der Galerie Ostendorff, Münster

„Ich will mit meinen Arbeiten die unsichtbaren Ebenen der menschlichen Existenz sichtbar machen.“ Maxim Wakultschik

Mit „Light becoming Matter“ präsentiert die Galerie Ostendorff eine umfassende Soloausstellung des Künstlers Maxim Wakultschik. Rund 70 Arbeiten aus verschiedenen Werkserien geben einen Einblick in sein vielschichtiges Schaffen, das die Grenzen zwischen Malerei, Skulptur und Relief auslotet.
Ein besonderer Fokus der Solo-Ausstellung liegt auf der neu entwickelten Werkserie „Optical Portraits Prisma“. Darin widmet sich Wakultschik den unsichtbaren Ebenen menschlicher Präsenz. Ausgehend von wissenschaftlichen Erkenntnissen über Licht, Wahrnehmung und komplexe Prozesse, die den Menschen umgeben, untersucht der Künstler jene Aspekte, die über die rein physische Erscheinung hinausgehen.

Die Vernissage findet statt am Samstag, dem 29. August 2026 ab 16 Uhr, Galerie Ostendorff, Prinzipalmarkt 11, 48143 Münster. Die Ausstellung läuft bis zum 19. September 2026.

Auf den ersten Blick erscheinen Maxims Werke als klassische Porträts. Doch bei genauer Betrachtung entstehen Irritationsmomente: Verschiebungen, unterschiedliche Augenfarben, sich überlagernde Vorder- und Hintergrundebenen sowie scheinbar fließende oder pulsierende Strukturen lösen die Grenzen zwischen äußerer Erscheinung und Wahrnehmung auf. Schlieren, Lichtblitze und bewegte Sequenzen verweisen auf unsichtbare Vorgänge, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben.

Wakultschik betrachtet den Menschen nicht ausschließlich als materielle Form, sondern als komplexes Zusammenspiel aus Körper, Licht, Energie, Emotion und nicht unmittelbar wahrnehmbaren Einflüssen. Seine Porträts eröffnen einen erweiterten Blick auf die menschliche Figur – zwischen physischer Realität und den vielschichtigen Ebenen unserer Wahrnehmung.

Foto: Maxim Wakultschik – Foto: Andy Lanksy