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Antikriegs-Skulptur „ARES“ von Marita Vollborn wird dauerhafter Bestandteil des Chianciano Art Museum

Großer institutioneller Erfolg für die deutsche Bildhauerin und Journalistin Marita Vollborn: Ihre ausdrucksstarke Bronzeskulptur „ARES“, die kürzlich im Rahmen der 9. Chianciano Biennale für internationales Aufsehen sorgte, verbleibt dauerhaft in Italien. Das renommierte Chianciano Art Museum nimmt das Werk im Rahmen einer dauerhaften Schenkung fest in seine Sammlung auf. Damit setzt die Künstlerin ein bleibendes, kraftvolles Zeichen gegen Militarismus, geopolitische Gewalt und Kriegsprofite.

Ein Mahnmal gegen die Gier

Die Plastik „ARES“, benannt nach dem griechischen Kriegsgott, entstand bereits im Jahr 2015. Angesichts der aktuellen globalen Krisen hat sie jedoch eine beklemmende Aktualität erlangt. „Kunst darf sich schwierigen Wahrheiten nicht entziehen. ‚ARES‘ ist meine Antwort auf eine Welt, die weiterhin von Krieg und Gier geplagt wird“, erklärt Vollborn. [2, 3]
Die Aufnahme in die feste Museumssammlung unterstreicht die gesellschaftliche Relevanz der Arbeit. Als ehemalige investigative Wissenschaftsjournalistin nutzt Marita Vollborn die Bildhauerei bewusst als intuitiven Gegenpol zur faktenbasierten Sprache: „In der Skulptur forme ich mit den Händen, was sich nicht in Worte fassen lässt“. Das Werk gehört zu ihrem langjährigen Zyklus „Sinn und Scherben®“, der menschliche Ambivalenzen und gesellschaftliche Widersprüche abseits des rein kommerziellen Kunstmarktes reflektiert.

Nächster Halt: London Art Biennale 2027

Für Marita Vollborn, die in der ehemaligen DDR aufwuchs und deren Blick auf Freiheit und systemische Zwänge durch die friedliche Revolution von 1989 geprägt wurde, ist die museale Verankerung in der Toskana ein Meilenstein. Die internationale Reise von „Sinn und Scherben®“ geht indes direkt weiter: Durch den Erfolg in Italien ist die Künstlerin bereits als feste Größe für die kommende London Art Biennale 2027 nominiert.