Durch Corona am Limit – Wie Hotels, Restaurants und Clubs ums Überleben kämpfen

Jeder muß in diesen Tagen mit Einschränkungen leben, aber was im Moment die Freizeitbranche durchmacht ist schon extrem. Während Restaurants mit dem Außer-Haus-Verkauf ein verzweifeltes Lebenszeichen von sich geben, gehen die Hotelbranche sowie die Clubs und Konzertversanstalter völlig leer aus. Eventuelle Überbrückunsgkredite, die entgegen aller Ankündigung nicht leicht zu benantragen sind müssen zudem auch noch zurückgezahlt werden. So ergeht es gerade der genannten Branche schlecht, da Rücklagen hier wegen der ständigen Neuinvestitionen eher Mangelware sind und niemand mit einer solchen Extremsituation rechnen konnte.
Drei unterstützenswerte Betriebe möchten wir an dieser Stelle kurz vorstellen. Zum einen der Landgasthof Venjakob „Zur Linde“ in Bilshausen. Da die Einnahmen aus den Gästezimmern, den Veranstaltungen und die des täglichen Restaurantbetriebs wegfallen bietet Inhaber André Venjakob jetzt seine Speisen in bestimmten Motto-Aktionen auch außerhäusig an. Alles professionell vorbereitet, so daß man nur noch aufwärmen muss. Kulinarische Küche dann eben einfach zu Hause. Freunde des Inhabers haben zudem die Initiative „Digitales Bier“ (www.digitales-bier.de ) ins Leben gerufen. Mit einer kleinen Spende und dem symbolischen Bier kann man dem beliebten Gasthof auch auf diese sehr sympatische Art und Weise unterstützen.
Wer nur auf Hotelgäste gesetzt hat, ist zur Zeit noch schlechter dran. Hier kann der Verlust nicht wieder wett gemacht werden. Das Saisongeschäft ist ohne wenn und aber verloren – Nachholtermin ausgeschlossen! Das „Garni Hotel Engel“ im wunderschönen Harzörtchen Altenau ist eben genau so ein Beispiel. Eine Familie, die an der Wiederbelebung der Gegend mit mit soviel Herzblut mitgearbeitet hat und nun vor dem sprichwörtlichen Nichts steht. Ein Hilferuf mit der Bitte um eine kleine Spende ist das letzte Mittel das den sympathischen Betreibern bleibt. Unter diesem Link kann dem Hotel geholfen werden, damit die Türen nicht für immer geschlossen bleiben.
Auch der Göttinger Tanz- und Nachtclub „Exil“ steht vor einer riesengroßen Herausforderung. Null Einnahmen und wie die Hotels keine Möglichkeit irgendetwas auf die schnelle zu generieren. Vom lokalen Kreditinstitut mit fragwürdigen Konditionen vorgeführt, durch karge Landesmittel am Tropf gehalten bleibt neben den zahlreichen Initiativen der befreundeten Bands auch hier lediglich der Spendenaufruf. Unter diesem Link haben Freunde des Clubs die Möglichkeit eingerichtet die Göttinger Institution mit ein paar Euros durch wenige Klicks zu unterstützen. Auch wenn Konzerte geschoben werden können, so bleibt doch der dunkle Korridor zu durchschreiten dessen Länge nicht einzuschätzen ist. Schlimm für alle Kulturschaffenden, denen eh schon vor dem Virus soviel Steine in den Weg gelegt wurden.
Dies sind nur drei Beispiele einer ganzen Armada von Existenzen der Freizeitstätten die da Draußen in echter Existenznot sind. Helft wo Ihr könnt und unterstützt Eure lokalen Helden, denn irgendwo wollt Ihr ja auch nach diesem Albtraum noch Eure arbeitsfreie Zeit verbringen.
P.S.: Um den Göttinger Einzelhandel zu supporten klickt: www.einkaufen-in-goettingen.de, www.goeliefert.de, www.goettinger-seitenstrassen.de
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