Open Flair Tag 1: Von Dundu und entflohenen Stadionmaskottchen

DSCF2598Endlich, das Open Flair hat begonnen und der kunstmelder darf wieder ein Teil davon sein. Hier der erste Teil unseres täglichen Berichts.

Eigentlich startetete dieses Jahr die Eschweger Sause schon am Mittwoch mit Prinz Pi als Abschluss-Act auf der Seebühne – das merken wir am heutigen Tag des offiziellen Starts an der beeindruckenden Grösse der Zeltstadt und der Menschenmenge, die sich durch die hessische Kleinstadt drückt. Es kann also losgehen. Nachdem das Nest im Bulli hergerichtet ist, geht es strammen Schrittes ins E-Werk zur Eröffnungsshow mit den Moderatoren Dominique Macri und Felix Römer, ein kultiges Duo, dass den Spassfaktor dieses Programmpunktes immens unterstreicht. Die wortgewandtheit in Umgang mit den Gästen (u.a. der Eschweger Bürgermeister und der Einsatzleiter der Polizei) ist schon beeindruckend und man stellt sich die Frage, warum diese beiden es noch nicht mit einer eigenen Show ins Fernsehen gebracht haben. Die Programmpunkte der Show sind klasse abgestimmt. Lokale Liedermacher, durchgeknallter Elektroslam aus Berlin, partyfreudige Gäste und nicht zuletzt die grosse und kleine Puppe „Dundu“ versetzen die Besucher ins Staunen.

DSCF2694Nach der Show vorbei an einer Horde Schlümpfe und einer Gruppe aus wohl entflohenen Stadionmaskottchen, zu Seebühne. Hier grooven die Mad Caddies und lassen mit Ihrem melodiösen Ska die Alltagssorgen entgültig verschwinden. Die nackten Badebegeisterten im nahen Kiessee scheinen diese schon gestern abgegeben zu haben.  Nach einem Abstecher auf den Campingplatz und einer eiskalten Hopfenschorle bei einem Freund geben wir uns Skunk Anansie hin. Die Band ist schon lange eine Grösse und weiss von Anfang an zu begeistern. Die Frontfrau „Skin“ spielt mit dem Publikum und lässt sich von diesem viele Male auf den Händen tragen. Die Bandbreite ihrer Stimme und der rockige Hintergrund der Band rufen die unetrschiedlichsten Emotionen hervor. EineWahnsinns-Show und ein Wahnsinns Open-Flair Auftakt, den es zu toppen gilt.

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