Wie Weihnachten im September – Das Südsee-Camp in der Lüneburger Heide

Das Feriendorf als festes Jahresziel ist erreicht!

Es ist ein jährliches Ritual, das wir immer am letzten Sommerwochenende des Jahres anfahren. Das Südsee-Camp in der Lüneburger Heide ringt uns das ganze Jahr jede Menge Vorfreude ab und gleicht somit fast dem Weihnachtsfest.
Es ist Donnerstag und es muss schnell gehen, die Erinnerungen an die letzten neun schönen Jahre in der Anlage ploppen am Abreisetag bei jedem in einer höheren Taktung als sonst auf. Wir fahren in unserem Oldtimer-Bulli (freiermitdreier.de) zu sechst. Der Hund muss in diesem Jahr zu Hause bleiben, da wir endlich mal wieder ein Haus im Feriendorf Sommarbÿ beziehen wollen. Die Chalets (Mobilheime) wären in unserer Formation ein wenig zu eng gewesen. Die Fahrt geht schnell kann aber auch nicht schnell genug gehen. Am frühen Nachmittag biegen wir dann endlich auf die Straße ab an der das Südsee-Camp gelegen ist. Nur noch schnell ins Rathaus und dann in unser Schwedenhäuschen.

Endlich wieder in unserem Schwedenhaus…

Urgemütlich diese Unterkunft und diesmal direkt an einem kleinen Teich gelegen. Dieses Jahr richten wir uns in den Freizeitaktivitäten mehr an unserem einjährigen Nachwuchs, der auch gleich voller Tatendrang scheint. Es gilt Spielplätze zu erkunden und mit den Geschwistern im Haus herumzutollen.

Ab ins Badeparadies…

Am nächsten Tag besuchen wir das Schwimmbad des Camps. In diesem Badeparadies ist für jede Generation etwas dabei. Vom Wildwasserkanal über das Wellenbad bis hin zum grossen Babybecken kommt jeder auf seine Kosten. An diesem Ort stellt sich bei mir erst so richtig das Urlaubsfeeling ein. Abtauchen und glücklich sein. Ein abendlicher Besuch im dorfeigenen Restaurant „Bootsmann“ darf nicht fehlen. Die leckeren Spareribs am Freitag sind mittlerweile schon Kult und an

Yummy Spare-Ribs…

Geschmack kaum zu überbieten. Ein kurzer Besuch in der Kinderdisco im Festzelt lässt die Augen unserer Jüngsten strahlen. Toll was hier geboten wird.
Der Samstag beeginnt ebenfalls ruhig. Frische Brötchen vom

Festes Ritual am Morgen: Brötchen holen mit dem Bonanza-Rad.

Bootsmann und ein Buch auf der Terasse. Leider nehmen es unsere Nachbarn nicht ganz so Ernst mit der Ruhe. Zwar tobt auf den Stellplätzen ein grosses Event, doch hier im Sommarbÿ Dorf, welches nicht zum Partygelände gehört hatten wir bislang mit der Lautstärke der Nachbarn noch nie Probleme. Wir blicken mal großzügig darüber hinweg, hoffen auf nächstes Jahr und erkunden die Gegend mit dem Kinderwagen noch ein wenig. Der Südsee ist schon wunderbar anzuschauen so im Abendlicht. Der Platz ansich ist sowieso in Sachen Infrakstruktur und Sauberkeit nicht zu toppen. Einfach perfekt für Familien. Als wir im Haus ein wenig Fernsehen schauen wollen, streikt der Fernseher. Ein kurzer Anruf im Rathaus und zack steht der Techniker vor der Tür und verhilft uns zu einem unterhaltsamen Fernsehabend. Toller Service!
So langsam wie diese Wochenende gekommen ist, so schnell ist es auch wieder vorbei. Traurig, aber mit dem Ende beginnt ja auch wieder die Vorfreude auf das nächste Jahr hier im wunderbaren Südsee-Camp.