NIGÁ – Abenteuer eines kleinen Sámi-Jungen

Eine Kindheit in Finnisch-Lappland

Die Abenteuer und Erfahrungen des Samenjungen Nigá aus der Zeit seiner Kindheit und Jugend in den 1940er und 50er Jahren stehen in diesem Buch im Mittelpunkt.
Die 25 kleinen Erzählungen basieren auf tatsächlichen Begebenheiten im Leben des Autors, sind aber literarisch verfremdet und eingebettet in das Leben der hier porträtierten samischen Familie.
Die Familie ernährt sich von der Jagd und vom Fischfang in einem abgelegenen Dorf im nördlichsten Teil von Finnland, in Lappland. Nigá, ihr neugieriger und aufgeweckter Sohn, ist an allem um ihn herum interessiert. So macht er zum Teil auch schmerzliche Erfahrungen und erwirbt Kenntnisse, die er für sein späteres Leben in der Wildnis und Weite Lapplands gut brauchen kann.
Beim Lesen dieses Buches begeben wir uns mit Nigá in eine Welt, die es heute so wohl nirgendwo mehr gibt. Eine Buch-Welt erschließt sich also, die jüngere wie ältere Leser*innen zu berühren vermag.

Niilo Aikio, der samische Autor aus Utsjoki, ist wie seine Hauptfigur Nigá inmitten der lappländischen Einöde aufgewachsen. Diese persönliche Vertrautheit ermöglicht es Aikio, uns die ehemaligen Orte und Verhältnisse realistisch und bildhaft vor Augen zu führen. Es gelingt Aikio, uns mit seinen Geschichten zu verzaubern, die gerade durch ihre Andersartigkeit und Authentizität so faszinieren. Die Beschreibung von Tätigkeiten rund um den Fischfang, die Wildjagd, die Viehhaltung, heitere wie auch ernste Momente und Themen kann Aikio aufgrund seiner eigenen Erfahrung sehr genau und glaubwürdig mit Leben füllen.

Die Künstlerin Marketta Nilsen aus Enontekiö in Nordfinnland hat in Zusammenarbeit mit dem Autor zu jeder Erzählung ein Bild gezeichnet. Sie hilft uns einzutauchen in Nigás kleine und doch so große Welt.

NIGÁ
Abenteuer eines kleinen Sámi-Jungen
(Erzählband 1)
Taschenbuch
160 Seiten
26 farbige Zeichnungen
Lesealter: 8-99
Print: ISBN 978-3-937507-92-7
E-Book: ISBN 978-3-937507-91-0

Der Heiner Labonde Verlag wurde im Jahre 2003 gegründet.

Wesentlich im Fokus der Veröffentlichungen des Verlags steht “Finnland”. Dabei nähert sich der Verlag diesem nordeuropäischen Land und seinen Bewohnern publizistisch auf vielfältige Weise, mit unterschiedlichen literarischen Gattungen und Zielsetzungen.

So stehen im Kanon des Verlags belletristische Titel finnischer Schriftsteller*innen neben Romanen und Lyrik deutscher Autor*innen mit Bezug zu eben Finnland, Sachbücher aus und über Suomi haben ihren Platz im Portfolio, ebenso Titel zu Kunst und Kultur.

Da dürfen sich Krimi und Oper begegnen, da steht Lachsangeln neben sakraler Malerei, Humor begleitet Geschichtsträchtiges. Die große Klammer also ist der Begriff Finnland – mit viel Raum auch für wechselseitige Begegnungen dies- und jenseits der Ostsee!

Einen weiteren Schwerpunkt des Verlags bildet die Herausgabe von Titeln neuer deutschsprachiger Literatur. Auch hier darf sich Lyrisches neben Belletristisches stellen, begegnen sich genreübergreifend Kunst und Wort. Ausgesuchte Einzeltitel zu speziellen Themen runden als Solitäre das Verlagsspektrum ab.

Insgesamt bietet der Heiner Labonde Verlag seinen Leserinnen und Lesern ein für einen Ein-Mann-Kleinverlag durchdacht-vielfältiges Programm, ein facettenreiches Kaleidoskop an Unterhaltung, Spannung und auch an tieferen und nachhaltigen Einsichten …

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